TIR informiert: Vorsicht bei problematischen Freizeitaktivitäten mit Tieren
11.05.2026
Freizeitaktivitäten mit Tieren erfreuen sich grosser Beliebtheit – dementsprechend vielseitig präsentieren sich entsprechende Angebote im In- und Ausland. Doch viele Darstellungen und Interaktionen, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen, sind mit erheblichem Tierleid verbunden. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) bittet deshalb, solche Angebote stets kritisch zu hinterfragen und auf problematische Aktivitäten zu verzichten.
Gefahr für Rehkitze während der Mähzeit – TIR empfiehlt Schutzmassnahmen
27.04.2026
Noch immer sterben jedes Jahr über tausend Rehkitze während der Grasernte. Da den Tieren in ihren ersten Lebenswochen der Fluchtreflex fehlt, können sie schnell übersehen und von den Mähmaschinen schwer verletzt werden. Landwirtinnen und Landwirte sind daher dringend dazu angehalten, ihre Wiesen vor der Mahd gründlich nach Tieren abzusuchen. Drohnen gelten hierzu als besonders zuverlässig und effizient.
TIR kritisiert Taubentötung in Zürich
15.04.2026
Am Stadelhoferplatz in Zürich wurden vergangene Woche Tauben durch Wildhüter in eine Grossfalle gelockt, eingefangen, anschliessend durch einen Betäubungsschlag ruhig gestellt und durch einen Genickbruch getötet. Anschliessend wurden sie in Müllsäcken entsorgt. Die Stadt Zürich bestätigt die Aktion und begründet sie mit der "Bestandsregulierung": Ziel sei ein "kleiner, gesunder Taubenbestand". Als Hauptargumente werden die jährlich anfallenden grossen Mengen Taubenkot sowie mögliche Schäden an Infrastruktur und gesundheitliche Risiken genannt. Gleichzeitig verweist die Stadt darauf, dass ein Fütterungsverbot – seit 2023 gesetzlich verankert – die wirksamste Massnahme zur Reduktion der Population sei.