Tierschutzorganisationen warnen vor Fleischimporten aus Mercosur-Staaten
19.08.2026
Nachdem sich der Nationalrat Mitte Juni gegen die Ratifizierung des Mercosur-Abkommens ausgesprochen hat, wird der Ständerat nun darüber entscheiden, ob auf das Freihandelsabkommen eingetreten wird oder nicht. Während das Abkommen als wirtschaftlicher Erfolg präsentiert wird, werden die negativen Folgen für das Tierwohl und die Schweizer Landwirtschaft ausgeblendet. So sieht das Abkommen etwa ein zollfreies Kontingent für Rindfleischimporte aus Haltungen vor, die weit hinter dem Schweizer Tierschutzstandard zurückbleiben. Der Tierschutzbund Zürich (TSB), die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) sowie 15 weitere Organisationen fordern den Ständerat daher auf, verbindliche Tierwohlstandards in das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten aufzunehmen.
TIR informiert: Rücksicht auf Wildtiere bei Aktivitäten im Wald
27.07.2026
Insbesondere in den wärmeren Monaten zieht es zahlreiche Menschen zur Erholung oder für sportliche Anlässe in die Berge, an den See oder in den Wald. Doch viele Veranstaltungen und Verhaltensweisen, die auf den ersten Blick unproblematisch erscheinen, können erhebliche Auswirkungen auf die Tierwelt haben. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) bittet deshalb, vor allem während sensibler Zeiten wie der Brut- und Setzzeit, besondere Rücksicht walten zu lassen und Störungen konsequent zu vermeiden.
Tierschutzfall Ramiswil SO: Untersuchungsbericht wirft nach Ansicht der TIR grundlegende Fragen zum Tierschutzvollzug auf
08.07.2026
Vergangenen Freitag hat der Kanton Solothurn den externen Untersuchungsbericht zum Tierschutzfall Ramiswil veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Eskalation am 6. November, die in die Tötung von 122 Hunden mündete, vermeidbar gewesen wäre. Zu kritisieren sind insbesondere der Mangel an Transparenz und Ressourcen, die fehlende Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen sowie die ungenügende Priorisierung des Tierwohls.