Gesetzesentwurf zur vermehrten Förderung tierfreier Forschungsmethoden bleibt hinter Erwartungen zurück
22.05.2026
In der Schweiz werden jährlich mehr als eine halbe Million Tiere in Tierversuchen eingesetzt. Knapp 30'000 davon wurden im Jahr 2024 schwere Belastungen zugefügt. Mit der parlamentarischen Initiative "21.426 Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben" möchte Nationalrätin Katja Christ tierfreie Forschungsmethoden fördern und so künftiges Tierleid verringern. Die TIR nimmt nun im Rahmen der Vernehmlassung Stellung zum von der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) vorgelegten Gesetzesentwurf. Dieser enthält zwar einige begrüssenswerte Neuerungen, geht aus Sicht der TIR aber noch deutlich zu wenig weit.
Vernehmlassung zur SIA-Norm "Vermeidung unnötiger Lichtemissionen" – TIR reicht Stellungnahme ein
19.05.2026
Künstliche Beleuchtung sowie Bau- und Sanierungsprojekte können sich negativ auf Tiere und ihre Lebensräume auswirken. Im Rahmen der Vernehmlassung zur Norm prSIA 491 "Vermeidung unnötiger Lichtemissionen" hat die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) deshalb eine Stellungnahme eingereicht und darin angeregt, die Vorgaben der Tierschutzgesetzgebung ausdrücklich in die Norm aufzunehmen und angemessen zu berücksichtigen.
TIR informiert: Vorsicht bei problematischen Freizeitaktivitäten mit Tieren
11.05.2026
Freizeitaktivitäten mit Tieren erfreuen sich grosser Beliebtheit – dementsprechend vielseitig präsentieren sich entsprechende Angebote im In- und Ausland. Doch viele Darstellungen und Interaktionen, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen, sind mit erheblichem Tierleid verbunden. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) bittet deshalb, solche Angebote stets kritisch zu hinterfragen und auf problematische Aktivitäten zu verzichten.