Stiftung für das Tier im Recht

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  • 2017 05 10 Tierschutzorganisationen lancieren gemeinsame Kampagne gegen Pelzprodukte

    ...hlich korrekt sind. So wurden im Ausland etwa auch schon Katzenfelle an Wintermützen entdeckt. Doch selbst bei korrekter Beschriftung der Produkte stiftet die Deklarationspflicht in ihrer aktuellen Form mehr Verwirrung als Klarheit, da die geforderten Angaben äusserst schwammig sind. Hinzu kommt, dass auch das Verkaufspersonal oft schlecht geschult ist und die Kundschaft in Bezug auf Pelzwaren ungenügend oder gar falsch informiert. Über die konkrete Tötungsmethode sagt die Deklaration überdies nichts. Dies, obschon in Asien das Erschlagen die Standardmethode ist. Beim anschliessenden Häut...


  • 2017 06 08 TIR hocherfreut: Nationalrat fordert ein Importverbot für tierquälerisch erzeugte Produkte

    ...lang zu bringen. So verfasste die TIR bereits 2009 ein Rechtsgutachten über ein Importverbot von tierquälerisch hergestellten Pelzprodukten. Darin zeigt sie auf, dass ein entsprechendes Verbot auch mit den internationalen Verpflichtungen der Schweiz – insbesondere mit den Regeln der WTO – vereinbar ist. Das Gutachten wurde 2011 in der TIR-Buchreihe "Schriften zum Tier im Recht" publiziert (vgl. Band 4 "GATT-rechtliche Zulässigkeit von Importverbot für Pelzprodukte"). Die TIR hat Anfang Juni eine vollständig überarbeitete Version des Gutachtens fertiggestellt und dem Bundesamt für Lebensmitt...


  • 2017 06 23 Vorsicht Hitzestress: Kälber-Iglus besonders gefährlich

    ...schnell und oftmals so stark, dass die Kälber es sogar vorziehen, in der Sonne zu stehen, weil die Stauhitze im Iglu unerträglich ist. Dem Tierhalter obliegt es, für das Wohlergehen seiner Kälber zu sorgen. Direkte Sonneneinstrahlung ist bei sommerlichen Temperaturen unbedingt zu vermeiden, und zwar während des gesamten Tages und unter Berücksichtigung der sich verändernden Sonnenstellung. Eine gute Luftzirkulation sowie der passende Untergrund machen dem Kalb die Situation erträglicher. Überdies ist permanenter Zugang zu sauberem Wasser ein gesetzlich vorgeschriebenes Muss. Durch das ...


  • 2017 08 24 TIR enttäuscht: Bundesrat will Schutz des Wolfes lockern

    ...en der Kantone vor: So dürfen diese neu die Schonzeiten vorübergehend kürzen oder selbständig Massnahmen zur Bestandesregulierung ergreifen. In beiden Fällen ist die Zustimmung des Bundesamts für Umwelt (BAFU) nicht mehr nötig; eine vorgängige Anhörung des Bundesamts reicht aus. Die TIR geht davon aus, dass durch Ausweitung der kantonalen Kompetenzen vermehrt Rechtsunsicherheiten und Rechtsungleichheiten geschaffen werden, denn Wildtiere machen nicht vor der Kantonsgrenze halt. Entsprechend wichtig wäre es nach Ansicht von TIR, eine einheitliche Jagdpraxis zu fördern. Tier- und Artenschutz sin...


  • 2018 06 21 TIR unterstützt die Massentierhaltungsinitiative

    ...nicht der Realität. So ist beispielsweise der tägliche Auslauf im Freien für keine Nutztierart gesetzlich vorgeschrieben und wird auch nur einer sehr kleinen Zahl der in der Schweiz gehaltenen Nutztiere gewährt. Die Schweiz hat vergleichsweise eines der strengsten und fortschrittlichsten Tierschutzgesetze der Welt; insbesondere ist der Schutz der Tierwürde sowohl auf Verfassungs- als auch auf Gesetzesebene verankert. In der Praxis und vor allem in der landwirtschaftlichen Tierhaltung verkommt dieser Schutz jedoch aufgrund der wirtschaftlich motivierten und daher systemimmanenten Verletzun...


  • 2018 09 10 Volksinitiativen vom 23. September 2018 – TIR empfiehlt drei Mal "Ja"

    ... Deklaration können so auch Lebensmittel aus tierquälerischer Produktion reduziert werden. Die TIR unterstützt – ebenso wie eine Reihe weiterer Organisationen – das Anliegen und empfiehlt, bei der Volksabstimmung am 23. September 2018 mit Ja zu stimmen.Initiative für ErnährungssouveränitätIn der Schweiz schliessen immer mehr landwirtschaftliche Betriebe ihre Tore. Um das Bauernhofsterben zu stoppen, soll die Landwirtschaft wieder gestärkt werden. Das Anliegen wurde vorwiegend von Agronomen lanciert, wird aber von zahlreichen Organisationen mitgetragen, die auch für die Fair-Food-Initia...


  • 2018 10 22 TIR unterstützt Referendum gegen den Bau des Ozeaniums

    ... Meeres zu fördern. So löblich diese Absichten sind, tatsächlich trägt das Ozeanium vielmehr dazu bei, die tierschutzwidrigen und ökologisch schädlichen Fang- und Handelsbedingungen bei Aquarienfischen weiter zu fördern. Viel wirksamer umzusetzen wäre die Bewusstseinsförderung für die Anliegen des Meeresschutzes mit der von der Fondation Franz Weber vorgeschlagenen "Vision Nemo". Hier könnte auf moderne und eindrückliche Weise eine virtuelle Welt erschaffen werden, die dem Besucher einen einzigartigen Einblick und Zugang zur Welt des Meeres bietet – ohne tierschutzrechtliche und ökologische Be...


  • 2018 12 06 Neuer TIR-Flyer: Schweine brauchen rechtlichen Schutz!

    ...artgerechtes Leben. So ist es beispielsweise nach wie vor zulässig, Schweine gänzlich ohne Auslauf zu halten. Ebenfalls stossend ist, dass Muttersauen während der Deckzeit bis zu zehn Tage im sogenannten "Kastenstand" – einem körpergrossen Einzelkäfig, der Bewegung weitgehend verunmöglicht – fixiert werden dürfen. Eine solche, durch die Tierschutzgesetzgebung legitimierte, Haltung führt bei den Schweinen zu massiven Beeinträchtigungen ihres Wohlergehens und ihrer Würde. In ihrer diesjährigen Analyse zur Schweizer Tierschutzstrafpraxis hat die TIR speziell die an Schweinen begangenen T...


  • 2019 03 05 TIR und Partner lancieren neue Kampagne "Keine Wildtiere im Zirkus"

    ...eren in Zirkussen", so Monika Wasenegger, Geschäftsführerin von ProTier. In seinem Antwortschreiben erklärte das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), dass aufgrund der strengen gesetzlichen Regelung dem Tierwohl in Schweizer Wildtierhaltungen hinreichend Rechnung getragen werde und deshalb keine Notwendigkeit bestehe, Wildtiere im Zirkus zu verbieten. Somit ist es weiterhin den Zirkusunternehmen überlassen, dem Tierwohl entsprechend nachzukommen – aus Sicht des Tierschutzes schlicht inakzeptabel. Lucia Oeschger, Kampagnenleiterin bei Vier Pfoten Schweiz verdeutlicht: ...


  • 2019 03 13 TIR-Kalender 2019 – Tierschutzrechtliche Frage im März

    ...i verletzt. Ich war so perplex, dass ich einfach weitergegangen bin. Nun habe ich ein schlechtes Gewissen. An wen kann ich mich wenden, um diesen Vorfall zu melden?"Antwort von TIR:Viele Menschen fühlen sich unsicher oder hilflos, wenn sie Zeuge eines Tierschutzdelikts werden. Vorwände, um nicht einzuschreiten, gibt es viele: Man hat den Vorfall nur zufällig beobachtet, kennt die Beteiligten nicht oder will sich nicht einmischen. Tierquälereien sind aber keine Privatangelegenheit und dürfen auf keinen Fall ignoriert werden. Für die Durchsetzung des Tierschutzrechts sind die kantonalen...


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