Stiftung für das Tier im Recht

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  • Wer gilt als Tierhalter im haftplichtrechtlichen Sinn?

    ... somit tatsächlich in der Lage ist, es zu überwachen. Aus diesem Grund kann es auch vorkommen, dass man für Schäden, die ein Tier verursacht auch dann haftet, wenn man dieses bloss betreut, es einem aber gar nicht gehört. Weitere Informationen Weitere Informationen zu der Frage, wann man als Tierbetreuer haftpflichtig wird, finden Sie hier. Persönliche Rechtsauskunft Hat Ihnen die Antwort nicht weitergeholfen oder haben Sie weitere Fragen rund um Tiere im Recht? Nutzen Sie unser Formular für eine kostenlose Rechtsauskunft. Ratgeber Tier im Recht transparent Die 500 häufigsten Fragestellunge...


  • Was ist unter dem Affektionswert zu verstehen?

    Was ist unter dem Affektionswert zu verstehen? Was ist unter dem Affektionswert zu verstehen? Der Affektionswert bei Tieren ist der Wert, den der Halter oder seine Angehörigen einem Tier aus rein emotionalen (das heisst nicht wirtschaftlichen) Motiven beimessen. Dieser kann den materiellen Wert des Tieres erheblich übersteigen. Bedeutend sein kann dieser bei der Bemessung des haftpflichtrechtlichen Schadens. Anders als bei Tieren wird der Affektionswert bei Sachschäden nach herrschender Praxis grundsätzlich berücksichtigt. Persönliche Rechtsauskunft Hat Ihnen die Antwort nicht weitergeholfen...


  • Lohnt sich der Abschluss einer Tierversicherung?

    Lohnt sich der Abschluss einer Tierversicherung? Lohnt sich der Abschluss einer Tierversicherung? Auch gesunde Tiere können krank werden oder einmal verunfallen. Die dadurch entstehenden Auslagen für Tierarzt, Medikamente, Therapien oder alternative Heilmethoden können das Budget des Halters rasch übersteigen. Eine Unfall- und Krankenversicherung übernimmt diese Kosten, und zwar je nach Modell ganz oder anteilmässig, wobei für den Tierhalter ein Selbstbehalt vereinbart werden kann.Ob der Abschluss einer Unfall- und Krankenversicherung sinnvoll ist, kann nicht generell beantwortet werden. Die P...


  • Muss ein Tierkaufvertrag stets schriftlich abgeschlossen werden?

    ...ossen werden? Nein, in der formellen Ausgestaltung eines Kaufvertrags sind die Parteien weitgehend frei. Ein Kaufvertrag über ein Tier kann daher beispielsweise auch per E-Mail, SMS, Handschlag, mündlich oder sogar stillschweigend abgeschlossen werden. Solange nichts anderes vereinbart wurde, ist einzig der übereinstimmende Wille der Parteien (sogenannter Konsens) ausschlaggebend. Dies bedeutet, dass sie sich darüber einig sein müssen, welches Tier zu welchem Preis verkauft werden soll. Sind diese Punkte geklärt, ist der Vertrag zustande gekommen und das Geschäft rechtlich gültig.Aus Beweisgr...


  • Habe ich als Tierhalter besondere Mieterpflichten?

    ...flichten? Wer Tiere in einer Mietwohnung hält, muss – ebenso wie jeder andere Mieter – die Hausordnung einhalten und auf die weiteren Bewohner Rücksicht nehmen. So sollte man beispielsweise einen Hund im Treppenhaus an der Leine führen und Verunreinigungen im Garten und den Gemeinschaftsräumen beseitigen. Schliesslich ist jeder Mieter verpflichtet, die Wohnung vertragsgemäss zu benützen, was beispielsweise nicht mehr der Fall wäre, wenn er ohne die ausdrückliche Zustimmung des Vermieters sehr grosse Hunde oder zahlreiche Katzen hält. Das Zivilgesetzbuch verpflichtet ausserdem jedermann, übermä...


  • Was gilt bei der Auflösung eines Konkubinats?

    ... sind, aber dennoch in einer einigermassen stabilen Beziehung leben. Das Konkubinat ist gesetzlich nicht geregelt, weshalb die obligationenrechtlichen Bestimmungen über die einfache Gesellschaft zur Anwendung gelangen, wenn die Konkubinatspartner keine eigenen Regelungen treffen. Finden die Parteien im Trennungsfall für die Zuteilung der Heimtiere keine einvernehmliche Lösung, hat der Richter nach denselben Kriterien wie bei der Ehescheidung darüber zu entscheiden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Ein in gemeinschaftlichem Eigentum stehendes Tier wird somit jener Partei zugeteilt, b...


  • Welche wirbellosen Tiere stehen unter Artenschutz?

    ...erlassen, erwerben, in Gewahrsam nehmen oder bei solchen Handlungen mitwirken. Aus der Ordnung der Hautflügler, zu der weit über 150'000 Arten, darunter auch Bienen, Wespen und Hornissen gehören, sind jedoch nur hügelbildende Rote Waldameisen und die Amazon-Ameise in Anhang 3 der Natur- und Heimatschutzverordnung erfasst; Bienen, Wespen und Hornissen gehören daher nicht zu den geschützten Arten. 296 Wildbienenarten werden jedoch zumindest indirekt durch die Natur- und Heimatschutzgesetzgebung geschützt, da sie auf der vom zuständigen Bundesamt herausgegebenen Roten Liste der gefährdeten Arte...


  • 2015_12_10 TIR beunruhigt: Regierungsrat bewilligt umstrittenen Affenversuch

    ... Durchführung eines in der höchsten Belastungskategorie eingestuften Affenversuchs. Fachleute der Ethik, der Veterinärmedizin, der Biologie und der Rechtswissenschaft hatten sich gegen das schwerbelastende Primatenexperiment ausgesprochen. Drei Mitglieder der kantonalen Tierversuchskommission rekurrierten in der Folge gegen die veterinäramtliche Bewilligung. Mit dem heute veröffentlichten Entscheid des Regierungsrats wurde der Rekurs abgewiesen. 2009 wurden zwei methodisch ähnliche Tierversuche in einem mehrjährigen Rechtsverfahren von sämtlichen Instanzen abgelehnt und den entsprechenden Expe...


  • 2014_08_25 TIR an Medienkonferenz zum Schweizer Schweine-Report

    ...schenden Missstände in Schweizer Schweineställen auf. Christine Künzli, stellvertretende Geschäftsleiterin der Stiftung für das Tier im Recht (TIR), wurde als Gastrednerin eingeladen. Sie informierte die anwesenden Journalistinnen und Journalisten über das Spannungsverhältnis zwischen dem rechtlichen Schutz der Tierwürde und der heutigen industriellen Nutztierhaltung. 25.08.2014 An ihrer Pressekonferenz zur Vorstellung des Schweizer Schweine-Reports informierte TIF über die teilweise verheerenden Zustände in Schweizer Schweinebetrieben. Zu diesem Zweck führte sie den anwesenden Medienschaffend...


  • 2014_09_25 TIR lehnt erneut geplante Primatenexperimente konsequent ab

    ...entscheide von 2009 in gewissen Forscherkreisen ganz offenbar noch nicht zu einem Umdenken und den Verzicht auf höchst belastende Tierversuche geführt haben.Das Bundesgericht hat in seinen richtungsweisenden Urteilen klar bestätigt, dass die damals geplanten Experimente aufgrund der unverhältnismässigen Belastungen für die Versuchsaffen rechtswidrig waren, wobei vor allem auch die Tierwürde übermässig verletzt worden wäre. Gemäss Aussagen der verantwortlichen Forscher stossen die nun geplanten Hirnversuche wieder in die exakt gleiche Richtung und sind für die für den Einsatz vorgesehenen Prima...


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