Stiftung für das Tier im Recht
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2022 11 23 TIR-Analyse zeigt: Knapp 2000 Tierschutzstrafentscheide im Jahr 2021 – Hohe Dunkelziffer bei Unfällen mit Wildtieren vermutet
...n geschaffen haben (so etwa die Kantone Aargau, Bern, St. Gallen oder Zürich), Tierschutzverstösse insgesamt konsequenter verfolgen und ihre Strafentscheide deutlich besser begründen, als dies in den anderen Kantonen in der Regel der Fall ist. Auch in Bezug auf die von Tierschutzdelikten betroffenen Tierarten zeigt die Analyse des Fallmaterials 2021 zeigt deutliche Unterschiede. So wurde mit einem Anteil von 57.5 % die Mehrheit der Verfahren erneut wegen Tierschutzverstössen geführt, bei denen Heimtiere betroffen waren. Innerhalb der Kategorie Heimtiere ging es in den meisten Fällen um an Hund...
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Aargau
...lichtet, ihren Hund so zu halten, dass Menschen und Tiere nicht gefährdet oder übermässig belästigt werden. Wird ein Hund einem Dritten anvertraut, so ist sicherzustellen, dass dieser in der Lage ist, die Hundehaltepflichten wahrzunehmen. Hundekot ist aufzunehmen und zu entsorgen (§ 5 Abs. 1 HuG/AG). Für jeden Hund im Alter von mehr als drei Monaten, der im Kanton Aargau gehalten wird, hat die Halterin oder der Halter eine Hundetaxe zu entrichten. Diese wird für den ganzen Kanton einheitlich festgelegt und beträgt maximal 150 Franken (§ 16 Abs. 1 und 2 HuG/AG). Hunde sind im Kanton Aargau im ...
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Basel-Landschaft
...nde müssen generell so gehalten werden, dass sie die Menschen nicht gefährden oder belästigen bzw. Tiere nicht gefährden (§ 2 Abs. 1 Hundegesetz/BL).Für die Haltung jedes Hundes muss eine obligatorische Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens drei Millionen Franken abgeschlossen werden. Die Versicherung muss dabei die Risiken der Hundehaltenden selber sowie derjenigen Personen, die die Hunde tatsächlich beaufsichtigen, umfassen (§ 2 Abs. 4 und 5 Hundegesetz/BL).Hundehaltende sind verpflichtet, den Kot ihrer Hunde auf öffentlichem Grund und landwirtschaftlich genutztem La...
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Genf
...lichtet, ihre Hunde so zu erziehen, dass sie sozialisiert werden und für die Öffentlichkeit, andere Tiere und die Umwelt keine Gefahr darstellen (Art. 15 Abs. 1 LChiens/GE).Als Hundehaltende gilt diejenige Person, die die tatsächliche Verfügungsgewalt über einen Hund innehat und darüber entscheidet, wie er gehalten, behandelt und überwacht wird (Art. 11 Abs. 1 LChiens/GE). Personen unter 18 Jahren können nicht Hundehaltende sein (Art. 11 Abs. 2 LChiens/GE).Jeder Hundehaltende muss ihren oder seinen Hund mit einer Metallmarke mit seiner oder ihrer Telefonnummer versehen und über eine Priv...
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Tierrechte
...durchsetzen können. So steht etwa zu Recht ausserfrage, dass auch Urteilsunfähigen ihre Grundrechte nicht entzogen werden können. Tiere sind eine weitere schutzbedürftige Kategorie, denen wir grundlegende, notfalls zu verteidigende Rechte garantieren müssen. Die konsequente Schlechterstellung von Tieren kann als eine der letzten Diskriminierungsformen der menschlichen Geschichte angesehen werden. Frühere Formen der Diskriminierung, wie etwa die wertende Unterteilung der Menschen in verschiedene Rassen und die damit verbundene Sklaverei, waren zu ihrer Zeit ebenso selbstverständliche Bestandtei...
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2016 11 24 Tierschutzstrafpraxis 2015: TIR-Analyse zeigt massive kantonale Unterschiede bei der Verfolgung von Tierquälereien und erhebliche Defizite in der Praxis der Strafbehörden
...erschutzverstössen. So beispielsweise werden Vergehen gemäss Art. 26 TSchG fälschlicherweise regelmässig nur mit Bussen geahndet. Weiter kommt es immer wieder vor, dass Strafverfolgungsbehörden in Fällen, in denen die Beschuldigten ihre tierschutzrechtlichen Pflichten nicht kannten, entgegen der juristischen Strafrechtslehre lediglich von einer fahrlässigen Tatbegehung ausgehen. Auch in anderen Fällen tun sich die Behörden mit der Trennung von Vorsatz und Fahrlässigkeit schwer. So wurde ein Beschuldigter in einem Entscheid aus dem Kanton Bern lediglich aufgrund eines fahrlässigen Verg...
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2018 11 01 TIR unterstützt Empfehlungen im Fall Hefenhofen
... im Kanton Thurgau. So schlägt diese etwa den Einsatz von Begleitgruppen insbesondere in Fällen von Überforderung bei Landwirten, aber auch die Einrichtung einer Tierschutzkommission für die Klärung grundsätzlicher Tierschutzfragen vor.Aus Sicht der TIR noch wichtiger sind die von der Kommission empfohlenen Parteirechte im Verwaltungs- und Strafverfahren, die den Interessen des Tierschutzes mehr Gewicht verleihen sollen. Sie würden einen fairen Prozess ermöglichen, indem der heute einseitigen Verteidigungsmöglichkeit der angeschuldigten Tierhaltenden eine Interessenvertretung der betro...
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2020 08 14 Bundesrat schickt direkten Gegenvorschlag zur Volksinitiative "Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)" in die Vernehmlassung
...der Initianten auf. So sollen die tierfreundliche Unterbringung, der regelmässige Auslauf und die schonende Schlachtung von Nutztieren in der Verfassung verankert werden.Entgegen der Initiative will der Bundesrat jedoch nicht die Würde landwirtschaftlicher Tiere, sondern den "Schutz des Wohlergehens" aller Tiere als allgemeinen Grundsatz verfassungsrechtlich verankern. Zudem verzichtet er auf die Aufnahme der Bio-Suisse-Richtlinien als Mindeststandard in die Verfassung und die dringend notwendige Begrenzung der Höchstbestände in Tierhaltungsbetrieben. Ein weiterer wichtiger Aspekt, der i...
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2020 11 13 TIR plädiert für ein JA zur Konzernverantwortungsinitiative
...ivilrechts erfüllt, so kann ein in der Schweiz ansässiger Konzern rechtlich belangt werden. Die Konzernverantwortungsinitiative zielt primär auf die Einhaltung von Menschenrechten und den Schutz der Umwelt ab. In zweierlei Hinsicht berührt sie allerdings auch die Anliegen des Tierschutzes: Einwirkungen auf die Umwelt betreffen das gesamte Leben auf der Erde. Tiere sind oftmals schon Leidtragende, wenn dem Menschen als Verursacher eines Umweltschadens die Konsequenzen seines Handelns noch nicht einmal bewusst geworden sind. Das Wohlergehen einer Vielzahl verschiedenster Tierarten ist a...
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2020 12 03 Neuer TIR-Flyer: Schafe brauchen rechtlichen Schutz!
...bedingungen leiden. So reagieren die Tiere trotz ihrer Wolle empfindlich auf Wind oder Kälte im Zusammenhang mit Niederschlag sowie aber auch auf heisse Temperaturen. Je nach Zeitpunkt der Schur kann im Sommer sowohl eine erhebliche Gefahr für Hitzestress, aber auch für schwere Sonnenbrände bestehen.Die Tierschutzverordnung schreibt in Art. 36 Abs. 1 TSchV zwar vor, Tiere dürften "extremer Witterung" nicht "über längere Zeit" schutzlos ausgeliefert sein und ihnen sei ein geeigneter natürlicher oder künstlicher Schutz zur Verfügung zu stellen, sofern sie bei entsprechenden Bedingungen nicht ein...