Stiftung für das Tier im Recht

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  • Qualvolle oder mutwillige Tötung

    ...aune heraus verübt. So etwa wenn er auf zahme oder gefangene Tiere schiesst oder die Katze des Nachbarn tötet, nur weil er sich beim Halter aus anderen Gründen rächen will. Das Zufügen von Schmerzen oder Leiden ist bei der mutwilligen Tötung nicht erforderlich, sodass auch eine fachgerecht ausgeführte Euthanasie den Tatbestand erfüllen kann, wenn diese aus einem verwerflichen Grund erfolgt ist. Rechtliche Erfassung Die qualvolle und die mutwillige Tötung eines Tieres gehören zum Straftatbestand der Tierquälerei (Art 26 Abs. 1 lit. b TSchG). Erfolgt eine Tötung hingegen weder qualvoll noch...


  • Schenkung

    ...n Einspracherecht. So können etwa die Eltern eines minderjährigen Kindes die Annahme des Geschenks verweigern oder die sofortige Rücknahme durch den Schenker verlangen.Einem Geschenk liegt ein Schenkungsvertrag nach Art. 239ff. OR zugrunde, bei dem sich der Schenker verpflichtet, dem Beschenkten das Eigentum an einer Sache (bzw. einem Tier) oder einem Recht aus seinem Vermögen unentgeltlich zu übertragen. Verschenkt ein Dritter ein fremdes, ihm vom Eigentümer anvertrautes Tier, kann der Empfänger kein Eigentum daran begründen, weil ein Tier nie gegen den Willen des Eigentümers an eine Dri...


  • Tierheim

    ...ine wichtige Rolle. So sind beispielsweise die gesetzlichen Mindestgrössen für Einzelboxen und Gruppengehege zu beachten. Daneben ist namentlich der Hygiene besondere Bedeutung beizumessen. Als Durchgangsstationen für Vermittlungstiere haben Tierheime überdies die Bestimmungen über den Tierhandel (Art. 103ff. TSchV) zu beachten. Ein Tierheim ist im Allgemeinen nicht verpflichtet, angebotenen Tieren Obdach zu gewähren. Nimmt es Pensionstiere auf, geht es als Gastwirt mit ihrem jeweiligen Eigentümer eine Sonderform des Beherbergungsvertrags ein. Mit der Übergabe eines Findeltieres an ein Tierh...


  • Tierschutzgesetz (TSchG)

    ... Demnach sind Tiere so zu behandeln, dass ihren Bedürfnissen in bestmöglicher Weise Rechnung getragen wird, was etwa bedeutet, dass ihr Verhalten und ihre Körperfunktionen nicht gestört sowie ihre Anpassungsfähigkeit nicht überfordert werden darf. Wer mit Tieren umgeht, hat nach Art. 4 Abs. 1 lit. b TSchG zudem für ihr Wohlbefinden zu sorgen, soweit der Verwendungszweck dies zulässt. Ausserdem darf niemand einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten (Art. 4 Abs. 2 TSchG). Der Schutzanspruch von Tieren is...


  • Unnötige Überanstrengung

    ...icht gewachsen ist. So etwa bei der Teilnahme an einem Springreittunier mit einem verletzten Pferd, oder beim Anspannen eines durch Krankheit geschwächten Hundes vor einen Hundeschlitten. Rechtliche Erfassung Die Überanstrengung eines Tieres stellt gemäss Art 26 Abs. 1 lit. a TSchG eine Tatbestandsvariante der Tierquälerei dar und wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Auch die fahrlässige Begehung einer Überanstrengung ist nach Art. 26 Abs. 2 TSchG strafbar und wird mit einer Geldstrafe bis zu 180 Tagessätze sanktioniert.Tatbestandsvoraussetzung von ...


  • 2016 03 31 Medienmitteilung: NetAP und Tier im Recht fordern eine Kastrationspflicht für alle Freigänger-Katzen

    ...zen einzudämmen und so das Katzenleid in der Schweiz zu vermindern. 31.03.2016 In der Schweiz leben zwischen 100'000 und 300'000 herrenlose Katzen. Entgegen einer weit verbreiteten Annahme besteht auch hierzulande ein Streunerproblem. Eine der Hauptursa-chen hierfür liegt darin, dass Privatpersonen (inkl. Landwirte) ihre Freigänger-Katzen nicht kastrieren lassen und diese zusammen mit herrenlosen, unkastrierten Tieren ständig für wei-teren Nachwuchs sorgen. Dies, obwohl die Tierschutzverordnung ausdrücklich festhält, dass Tierhaltende alles Zumutbare tun müssen, um zu verhindern, dass sich ihr...


  • 2016 11 21 Medienmitteilung: "Triple A des Tierschutzes": Ständerätin Pascale Bruderer Wyss ausgezeichnet

    ...re eingesetzt hat», so die Idee der Ehrung.Als erste Preisträgerin hat die von vier Tierschutzorganisationen getragene Allianz Ständerätin Pascale Bruderer Wyss ausgezeichnet. Die Tierschutzorganisationen würdigen damit das «hartnäckige und erfolgreiche politische Engagement» der SP-Politikerin auf dem Weg der Schweiz zu einem Pelz-Importverbot.Bereits 2009 hatte Pascale Bruderer eine Parlamentarische Initiative eingereicht, welche ein Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte verlangte. Der Vorstoss war damals zwar nicht erfolgreich, weil die Eidg. Räte anstelle des generellen Imp...


  • 2014_07_28 TIR reicht Stellungnahme zu den drei Amtsverordnungen im Bereich Tierschutz ein

    ...wurf erhöht werden. So sollte künftig jeder Zirkus, der Wildtiere hält, im Rahmen der Tournee-Bewilligung aufzeigen müssen, wie seine Wildtiere gehalten und untergebracht werden und wie sich ihr Einsatz in der Manege gestaltet. Ausserdem sollen nach Meinung der TIR die Mindestanforderungen an das Innengehege maximal um zehn – und nicht wie vorgeschlagen um dreissig – Prozent eingeschränkt werden dürfen.Die TIR hofft auf eine wohlwollende Prüfung ihrer Vorschläge und eine entsprechende Anpassung der Entwürfe. Die gesamte Stellungnahme der TIR kann hier eingesehen werden.


  • 2014_08_25 TIR an Medienkonferenz zum Schweizer Schweine-Report

    ...altungsbedingungen. So schreibt die Schweizer Tierschutzverordnung bezüglich der Haltung von Schweinen weder Auslauf noch Einstreu ausdrücklich vor. Ebenso dürfen in der Schweiz Schweine von 100 Kilogramm immer noch auf weniger als einem Quadratmeter gehalten werden.Eine solche durch die Gesetzgebung legitimierte Tierhaltung führt bei den sensiblen Tieren zu massiven Beeinträchtigungen ihres Wohlergehens und ignoriert den sowohl auf Gesetzes- als auch auf Verfassungsstufe verankerten Schutz der Tierwürde. Durch diesen wird rechtlich anerkannt, dass Tiere einen Eigenwert haben, der im Umgang mi...


  • 2012_11_27 Massive kantonale Unterschiede bei der Verfolgung von Tierquälereien / keine Umsetzung des Qualzuchtverbots

    ...rden in der Schweiz so viele Tierschutzdelikte untersucht wie nie zuvor. Dies zeigt die Analyse der Stiftung für das Tier im Recht (TIR). In vielen Kantonen werden Tierquäler aber nach wie vor nicht konsequent verfolgt. Das gesetzliche Qualzuchtverbot wurde landesweit überhaupt noch nie angewendet.Die TIR reicht deshalb Strafanzeigen gegen fehlbare Züchter ein und fordert griffige Vollzugsstrukturen in allen Kantonen. 27.11.2012 Die TIR-Analyse der Schweizer Tierschutzstrafpraxis 2011 birgt brisante Erkenntnisse. Mit 1246 Tierschutzstrafverfahren wurde ein absoluter Höchstwert verzeichnet. Lan...


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