Stiftung für das Tier im Recht

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  • 2016_01_06 TIR kritisiert den Konsum von Froschschenkeln

    TIR kritisiert den Konsum von Froschschenkeln Während in der Schweiz sämtliche wild lebenden Frösche geschützt sind, ist der Import von Froschschenkeln sowie von lebenden Fröschen zum Verzehr nach wie vor zulässig. Der Konsum dieser vermeintlichen Delikatesse ist aus Tierschutzsicht aber stark zu kritisieren. Bereits 2009 hat Nationalrätin Maya Graf den noch immer verbreiteten Genuss von Froschschenkeln in einer Interpellation infrage gestellt. Der Bundesrat sah damals jedoch keinen Handlungsbedarf. Dass ein solcher aber zweifellos besteht, zeigt das steigende Interesse an Reptilien und Amphib...


  • 2026 02 17 Milchüberschuss in der Schweiz: Wie die muttergebundene Kälberaufzucht Teil der Lösung sein kann

    Milchüberschuss in der Schweiz: Wie die muttergebundene Kälberaufzucht Teil der Lösung sein kann In der Schweiz wird derzeit mehr Kuhmilch produziert, als der Markt aufnehmen kann. Aus diesem Grund wurden in den vergangenen Monaten grosse Mengen davon entsorgt oder zu tiefen Preisen exportiert. Gleichzeitig werden Kälber in der konventionellen Milchwirtschaft routinemässig direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt, sodass mehr Milch für den menschlichen Genuss produziert werden kann. Um den Milchmarkt zu entlasten und gleichzeitig das Tierwohl auf den Betrieben zu verbessern, schlagen ...


  • Was schreibt das Tierschutzgesetz über die Haltung von Katzen vor?

    Was schreibt das Tierschutzgesetz über die Haltung von Katzen vor? Was schreibt das Tierschutzgesetz über die Haltung von Katzen vor? Jeder Tierhalter – und damit auch der Halter einer Katze – ist dazu verpflichtet, den Bedürfnissen seines Tieres in bestmöglicher Weise gerecht zu werden. Er hat für das körperliche und seelische Wohlergehen des Tieres zu sorgen und ist dafür verantwortlich, dass sein Tier von Schäden, Leiden, Schmerzen und Ängsten verschont bleibt und seine Würde auch nicht in anderer Weise missachtet wird. Wer Tiere hält oder betreut, muss sie zudem angemessen nähren, pflegen ...


  • Was schreibt die Tierschutzgesetzgebung über die Haltung von Pferden vor?

    Was schreibt die Tierschutzgesetzgebung über die Haltung von Pferden vor? Jeder Tierhalter – und damit auch der Halter eines Pferdes – ist dazu verpflichtet, den Bedürfnissen seines Tieres in bestmöglicher Weise gerecht zu werden. Er hat für das körperliche und seelische Wohlergehen des Tieres zu sorgen und ist dafür verantwortlich, dass sein Tier von Schäden, Leiden, Schmerzen und Ängsten verschont bleibt und seine Würde auch nicht in anderer Weise missachtet wird. Wer Tiere hält oder betreut, muss sie zudem angemessen nähren, pflegen und beschäftigen sowie ihnen eine artgerechte Unter...


  • Was geschieht, wenn der Eigentümer sich nicht um sein Pferd kümmert?

    Was geschieht, wenn der Eigentümer sich nicht um sein Pferd kümmert? Da sich ein Pensionsvertrag gerade dadurch auszeichnet, dass der Pensionsgeber neben der Zurverfügungstellung einer Pferdebox noch weitere Aufgaben übernimmt, ist dieser zumindest als Betreuer der bei ihm eingestellten Pferde zu qualifizieren. Als solcher trägt auch er eine Verantwortung für das Wohlergehen der Tiere. In erster Linie bestimmt sich die Aufgabenverteilung aber gemäss den vertraglichen Abmachungen. Kommen die Eigentümer der Tiere ihren Pflichten nicht nach und vernachlässigen sie das Pferd, machen sie sich wegen...


  • Wer haftet für Schäden, die ein Pensionspferd verursacht?

    Wer haftet für Schäden, die ein Pensionspferd verursacht? Grundsätzlich haftet der Halter für die von seinem Tier angerichteten Schäden. Der haftpflichtrechtliche Tierhalterbegriff ist dabei aber nicht identisch mit jenem des Tierschutzrechts. Massgebend ist, wer die tatsächliche Verfügungsmacht über das Tier zum Zeitpunkt des Schadenseintritts hat und wer den primären Nutzen aus der Tierhaltung zieht. Insbesondere bei der Unterbringung eines Tieres in einem Pensionsstall ist nicht immer ganz einfach zu klären, wer als Tierhalter im haftpflichtrechtlichen Sinne gilt.In der Zeit, in der der Eig...


  • Kann der Pensionsstallbetreiber seine Haftung vertraglich wegbedingen?

    Kann der Pensionsstallbetreiber seine Haftung vertraglich wegbedingen? Ja, Haftungsausschlüsse in Pensionsverträgen sind durchaus üblich. Eine Wegbedingung der Haftung ist aber nur für fahrlässiges nicht aber für grobfahrlässiges oder gar vorsätzliches Handeln möglich.Ist der Pferdeeigentümer geschädigt, wird also beispielsweise sein Pferd verletzt, seine Ausrüstung beschädigt oder erkrankt sein Tier aufgrund falscher Fütterung durch den Stallbetreiber (bspw. schimmliges Heu) haftet zunächst einmal der Stallwirt aufgrund mangelhafter Erfüllung des Pensionsvertrags für den daraus entstandenen S...


  • Wie viel Tierlärm muss ein Nachbar ertragen?

    Wie viel Tierlärm muss ein Nachbar ertragen? Wie viel Tierlärm muss ein Nachbar ertragen? Hundelärm ist ein klassischer Streitpunkt unter Nachbarn. Natürlich kann einem Hund das Bellen nicht ganz abgewöhnt werden, schliesslich handelt es sich dabei um ein wichtiges Kommunikationsinstrument des Tieres. Die Frage ist somit, wo die Grenze zwischen zumutbarem und unzumutbarem Tierlärm (sogenannten Immissionen) liegt. Verboten ist eine Immission nämlich nur dann, wenn sie übermässig ist. Die Übermässigkeit wird mittels einer Interessenabwägung ermittelt. Dabei wird grundsätzlich nicht auf die subje...


  • 2012_11_27 Massive kantonale Unterschiede bei der Verfolgung von Tierquälereien / keine Umsetzung des Qualzuchtverbots

    Massive kantonale Unterschiede bei der Verfolgung von Tierquälereien / keine Umsetzung des Qualzuchtverbots 2011 wurden in der Schweiz so viele Tierschutzdelikte untersucht wie nie zuvor. Dies zeigt die Analyse der Stiftung für das Tier im Recht (TIR). In vielen Kantonen werden Tierquäler aber nach wie vor nicht konsequent verfolgt. Das gesetzliche Qualzuchtverbot wurde landesweit überhaupt noch nie angewendet.Die TIR reicht deshalb Strafanzeigen gegen fehlbare Züchter ein und fordert griffige Vollzugsstrukturen in allen Kantonen. 27.11.2012 Die TIR-Analyse der Schweizer Tierschutzstrafpraxis ...


  • 2014_01_15 Neues Hunderecht im Kanton Glarus

    Neues Hunderecht im Kanton Glarus Neues Hunderecht im Kanton Glarus Per 1. Januar 2014 hat der Kanton Glarus seine neue Verordnung zum kantonalen Tierschutz- und Tierseuchengesetz (Veterinärverordnung) in Kraft gesetzt. Damit ist Glarus neu ebenfalls zu den Kantonen mit einer Rasseliste zu zählen. Auch für auswärtige Listenhunde gelten auf dem Glarner Kantonsgebiet strenge Vorschriften. Daneben ist neu eine Bewilligungspflicht für die Haltung von mehr als einem Hund vorgeschrieben. 15.01.2014 Bereits am 6. Mai 2012 hat die Landsgemeinde des Kantons Glarus das Einführungsgesetz zum Tierschutzg...


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