Stiftung für das Tier im Recht
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2011_12_22 TIR über ständerätliches Bekenntnis zum Tierschutz erfreut
...enen Verstössen nur in der Strafuntersuchung selbst und keineswegs von einer Verwaltungsbehörde beurteilt werden kann. Nur in Bagatellfällen sollen die kantonalen Tierschutzfachstellen auf eine Überweisung an die Strafuntersuchungsbehörden verzichten können.Der Ständerat hat am 20. Dezember überdies entschieden, dass direktzahlungsberechtigten Landwirten, die gegen die Tierschutznormen verstossen, sämtliche Subventionen gestrichen werden können (siehe hierzu die Newsmeldung vom 25.11.2011). Er hat damit erkannt, dass Sanktionen nur dann wirksam sind, wenn sie dem verursachten Tierleid angemess...
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2010_09_30 Kein Importverbot für Robbenprodukte: TIR enttäuscht über den Entscheid des Ständerats
...erischer Jagd will. In einem ausführlichen Rechtsgutachten hat die TIR aufgezeigt, dass ein Embargo von Produkten, die gegen ethische Tierschutzprinzipien verstossen, durchaus WTO-kompatibel ist. 30.09.2010 Seit dem 20. August gilt in der EU ein Importverbot für Robbenprodukte; ausgenommen ist lediglich der "nicht kommerziellen Zwecken" dienende Verkauf von Erzeugnissen, die von den kanadischen Inuit auf traditionelle Weise hergestellt werden. Nach dem Willen des Nationalrats sollte die Schweiz ihre Gesetzgebung der EU anpassen und ein entsprechendes generelles Einfuhrverbot einführen.Bereits ...
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2006_10_31 Von Menschen, Tieren und Politik
...Ahnung von Politik" in der heutigen Ausgabe der Berner Tageszeitung "Der Bund". Als einen Ausweg aus dieser Misere hat die Stiftung für das Tier im Recht eine soeben erschienene Unterrichtshilfe unterstützt, die anschaulich die Bundes- und kantonale Politik am Beispiel des Tierschutzes erläutert. 31.10.2006 Verfasser sind u.a. alt Kantonsrats-Präsidentin Marlies Voser und der im Bereich der politischen Bildung engagierte Professor an der Pädagogischen Hochschule Rolf Gollob.Politische Bildung ist eine Daueraufgabe und in einer Demokratie unerlässlich. Attraktive Veröffentlichungen hierzu für d...
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Wie viel Tierlärm muss ein Nachbar ertragen?
...rchschnittsmenschen in der gleichen Situation. Eine persönliche Aversion gegen Hunde ist somit bei der Beurteilung der Übermässigkeit grundsätzlich nicht miteinzubeziehen. Gelegentliches Hundegebell oder Vogelgezwitscher sind daher zu tolerieren, nicht aber beispielsweise das stundenlange schrille Schreien eines Papageis oder das pausenlose Gebell eines Hundes. Die Abwägung der verschiedenen Interessen – also Tierhaltung gegen Ruhe- und Ordnungsbedürfnis –hängt sodann stark vom Einzelfall ab. Entscheidend ist vor allem der sogenannte Ortsgebrauch, also was am betreffenden Ort üblich ist und ob...
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Mietwohnung
...ältnis bewohnt, und in rund jedem zweiten Haushalt lebt hierzulande auch mindestens ein Heimtier. In der Praxis gibt die Tierhaltung in Mietwohnungen immer wieder Anlass zu Auseinandersetzungen unter Nachbarn oder zwischen Mietern und Vermietern. Ob das Halten von Tieren in Mietwohnungen überhaupt zulässig ist, hängt von einigen Ausnahmen abgesehen vom jeweiligen Vermieter ab. Rechtliche Erfassung Das Schweizer Recht enthält keine spezifischen Bestimmungen über die Tierhaltung in Mietwohnungen, sodass hierfür nach Art. 641a Abs. 2 ZGB die gewöhnlichen Vorschriften des Mietrechts (Art. 253ff....
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Tierschutz
...te zufügen bzw. sie in ihrer Würde verletzen. In der Regel bedeutet Tierschutz – im Unterschied zum Artenschutz – die Bewahrung des Einzeltieres vor menschlichen Einwirkungen, in besonderen Situationen jedoch auch seinen Schutz vor anderen Tieren, Pflanzen, Mikroorganismen (Seuchen, Krankheiten etc.) oder nachteiligen Umwelteinflüssen.Neben dem direkt auf das Wohl von Tieren zielenden, sogenannt unmittelbaren Tierschutz spricht man von mittelbarem Tierschutz, wenn die Beachtung tierlicher Interessen lediglich eine vielleicht erwünschte, jedoch mehr beiläufige Folge einer bestimmten Handlung...
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2017 08 08 TIR erfreut: Behörden ordnen im Fall U. K. die Beschlagnahmung aller Tiere an
...f dem Hof von U. K. in Hefenhofen entscheiden sollte. Im Verlaufe des gestrigen Nachmittags kam es sodann zu einem Grosseinsatz auf dem Hof des Tierhalters, im Rahmen dessen sämtliche Tiere von U. K. vorsorglich beschlagnahmt wurden. 08.08.2017 Die vor kurzem publik gewordenen Bilder der katastrophalen Pferdehaltung von U. K. lösten in Medien und Bevölkerung einen Sturm der Entrüstung aus. Nachdem das kantonale Veterinäramt gestern (Montag) festgestellt hatte, dass auf dem Hof von U. K. Tiere vernachlässigt und unter schlimmsten Bedingungen gehalten werden, wurde der gesamte Bestand v...
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2018 06 14 TIR unterstützt Aktion "Stop Live Transport"
... fehl am Platz ist. In europäischen Ländern gelten bestimmte Vorschriften zum Schutz von "Schlacht-" und "Masttieren" während des Transports. So ist etwa regelmässiges Tränken und Füttern geboten und den Tieren müssen Erholungspausen gewährt werden. Recherchen von Tierschutzorganisationen wie zum Beispiel Animals' Angels zeigen aber regelmässig auf, wie solche Vorschriften in vielen Fällen systematisch verletzt werden. Zahlreiche Tiere sind überdies für den interkontinentalen Transport bestimmt, was bedeutet, dass sie nach bereits oft tagelangem Landtransport auf Schiffe umgeladen und weiterve...
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2019 03 19 Zum Tag des Geflügels: TIR kritisiert unzureichenden rechtlichen Schutz für Hühner
...n Schutz für Hühner In der Schweiz werden jährlich etwa 65 Millionen Hühner aufgezogen und geschlachtet. Zudem hat der Eier-Verbrauch in der Schweiz mit gemäss offiziellen Schätzungen mehr als 1.5 Milliarden Stück im Jahr 2018 einen neuen Rekord erreicht. Trotz dieser horrenden Zahlen sind die Umstände, unter denen die Tiere gehalten und getötet werden, in der Öffentlichkeit kaum je ein Thema. Dabei treten gerade bei der Geflügelzucht und -haltung sowie im Rahmen der Eierproduktion besonders schlimme Auswüchse zutage. Auch die für den Vollzug der Tierschutzgesetzgebung zuständigen Behö...
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2020 12 11 Newsletter TIR-Bibliothek: TIR präsentiert Lesetipp des Monats
...n zentraler Begriff in der Tierethik, aber auch im Tierschutzrecht. Im Allgemeinen wird darunter die Behandlung anderer Lebewesen als Mittel zu bestimmten Zwecken verstanden. Tiere als Mittel zu gebrauchen – egal, ob es sich dabei um Heim-, Nutz-, Versuchs- oder Sporttiere handelt – bedeutet somit, sie zu instrumentalisieren. Nicht jede Instrumentalisierung stellt allerdings ein moralisches bzw. rechtliches Problem dar. So beschreibt Art. 3 lit. a des Tierschutzgesetzes (TSchG) lediglich die "übermässige Instrumentalisierung" als Belastungselement in Bezug auf den Schutz der tierlichen Würde u...