Stiftung für das Tier im Recht

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  • Kann der Pensionsstallbetreiber seine Haftung vertraglich wegbedingen?

    Kann der Pensionsstallbetreiber seine Haftung vertraglich wegbedingen? Ja, Haftungsausschlüsse in Pensionsverträgen sind durchaus üblich. Eine Wegbedingung der Haftung ist aber nur für fahrlässiges nicht aber für grobfahrlässiges oder gar vorsätzliches Handeln möglich.Ist der Pferdeeigentümer geschädigt, wird also beispielsweise sein Pferd verletzt, seine Ausrüstung beschädigt oder erkrankt sein Tier aufgrund falscher Fütterung durch den Stallbetreiber (bspw. schimmliges Heu) haftet zunächst einmal der Stallwirt aufgrund mangelhafter Erfüllung des Pensionsvertrags für den daraus entstandenen S...


  • Wie viel Tierlärm muss ein Nachbar ertragen?

    Wie viel Tierlärm muss ein Nachbar ertragen? Wie viel Tierlärm muss ein Nachbar ertragen? Hundelärm ist ein klassischer Streitpunkt unter Nachbarn. Natürlich kann einem Hund das Bellen nicht ganz abgewöhnt werden, schliesslich handelt es sich dabei um ein wichtiges Kommunikationsinstrument des Tieres. Die Frage ist somit, wo die Grenze zwischen zumutbarem und unzumutbarem Tierlärm (sogenannten Immissionen) liegt. Verboten ist eine Immission nämlich nur dann, wenn sie übermässig ist. Die Übermässigkeit wird mittels einer Interessenabwägung ermittelt. Dabei wird grundsätzlich nicht auf die subje...


  • 2012_11_27 Massive kantonale Unterschiede bei der Verfolgung von Tierquälereien / keine Umsetzung des Qualzuchtverbots

    Massive kantonale Unterschiede bei der Verfolgung von Tierquälereien / keine Umsetzung des Qualzuchtverbots 2011 wurden in der Schweiz so viele Tierschutzdelikte untersucht wie nie zuvor. Dies zeigt die Analyse der Stiftung für das Tier im Recht (TIR). In vielen Kantonen werden Tierquäler aber nach wie vor nicht konsequent verfolgt. Das gesetzliche Qualzuchtverbot wurde landesweit überhaupt noch nie angewendet.Die TIR reicht deshalb Strafanzeigen gegen fehlbare Züchter ein und fordert griffige Vollzugsstrukturen in allen Kantonen. 27.11.2012 Die TIR-Analyse der Schweizer Tierschutzstrafpraxis ...


  • 2014_12_22 "Wild? Me???" – TIR unterstützt Kampagne für Streunertiere

    "Wild? Me???" – TIR unterstützt Kampagne für Streunertiere "Wild? Me???" – TIR unterstützt Kampagne für Streunertiere Auf politischer Ebene werden Streunertiere oftmals nicht als Tierschutzproblem, sondern vielmehr als Gefährdung für die öffentliche Gesundheit wahrgenommen. Viele Scheinlösungen für das Problem umherstreunender Hunde und Katzen sind daher mit dem Tierwohl nicht zu vereinbaren – wie aktuelle Beispiele in Rumänien zeigen. Auch die Europäische Union (EU) entwickelt sich mit einem kontraproduktiven Artikel, der ins neue Tiergesundheitsgesetz eingefügt werden soll, in diese Richtung...


  • 2013_03_21 TIR begrüsst Hörnerfranken-Petition

    TIR begrüsst Hörnerfranken-Petition TIR begrüsst Hörnerfranken-Petition Die von Biobauer Armin Capaul ins Leben gerufene IG Hornkuh hat am 18. März 2013 Petition lanciert, mit der ein finanzieller Anreiz zur Haltung Horn tragender Kühe und Ziegen geschaffen werden soll. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) begrüsst die Petition, da sie das Enthornen von Rindern und Ziegen als nicht zu rechtfertigende Verletzung der Tierwürde erachtet. 21.03.2013 Zahlreichen Ziegen und Rindern werden heutzutage routinemässig die Hörner entfernt. Schätzungen zufolge sind rund 90 Prozent aller hierzulande geh...


  • 2010_02_04 Fischer erstinstanzlich freigesprochen

    Fischer erstinstanzlich freigesprochen Fischer erstinstanzlich freigesprochen Das Bezirksgericht Horgen hat am Mittwoch, den 3. Februar 2010, einen Angler freigesprochen, der einen über einen Meter langen Hecht nach ca. zehnminütigem Kampf an Land gezogen hatte. Der Zürcher Tieranwalt Dr. Antoine F. Goetschel wartet die Begründung des Urteils ab. 04.02.2010 Der Fischer, der im letzten Jahr einen etwa elf Kilogramm schweren Hecht nach aus dem Wasser zog, nachdem er rund zehn Minuten mit diesem gerungen hatte, wurde am Dienstag, 2. Februar, vom Bezirksgericht Horgen vom Vorwurf der Tierquälerei ...


  • 2008_08_19 Petition: "Für eine Deklarationspflicht bei Pelzen!"

    Petition: "Für eine Deklarationspflicht bei Pelzen!" Petition: "Für eine Deklarationspflicht bei Pelzen!" In den letzten Jahren hat die Pelzindustrie bewusst die Grenze zwischen Kunst- und Echtpelz verwischt. 19.08.2008 Mehr und mehr Pelzprodukte kommen auf den Markt und es wird immer schwieriger, zu unterscheiden zwischen tierfreundlichen synthetischen Pelzen und Echtpelzen aus oft tierquälierischer Zucht. Konsumentinnen und Konsumenten sollen wissen, ob für ihr Pelz ein Tier leiden musste, von welchem Tier er stammt und aus welchem Land er kommt. Nur so können sie verantwortungsbewusst entsc...


  • 2020 09 11 TIR referiert beim Lehrgang "Fachperson Tierschutz"

    TIR referiert beim Lehrgang "Fachperson Tierschutz" Am 7. und 8. September durften unsere TIR-Juristen Christine Künzli und Gieri Bolliger im Rahmen des VATS-Lehrgangs "Fachperson Tierschutz" in Winterthur ausführlich zum Themenbereich "Tier im Recht" referieren. Die Veranstaltung wurde von allen Mitwirkenden als grosser Erfolg gewertet. 11.09.2020 Der Verband Arbeitswelt Tierschutz Schweiz (VATS) wurde Ende 2017 vom Tierschutz Kompetenzzentrum Schweiz (Kompanima), der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) und der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) ins Leben gerufen (siehe Newsmeldung...


  • 2022 01 27 TIR unterstützt basel-städtische Volksinitiative "Grundrechte für Primaten"

    ...ktiv zu schützen, u.a. durch die Einführung einer rechtlichen Vertretung für Primaten. Die geforderten Rechte würden dabei das elementare Interesse von Primaten auf Leben und Unversehrtheit schützen. Demgegenüber sind Grundrechte, die in Bezug auf Primaten unnütz sind, wie bspw. die Wirtschafts- oder Religionsfreiheit, nicht Gegenstand der Initiative. Jeder Eingriff in die Grundrechte nichtmenschlicher Primaten müsste den strengen Voraussetzungen von § 13 der Verfassung des Kantons Basel-Stadt – analog Art. 36 der Bundesverfassung, (BV) – standhalten: Der Eingriff wäre nur zulässig, w...


  • 2025 05 28 Erinnerung, die bleibt – die TIR-Gedenktafel

    Erinnerung, die bleibt – die TIR-Gedenktafel Tiere begleiten uns oft viele Jahre, schenken uns Vertrauen, Trost und Freude. Sie sind loyale Gefährten, die wie Familienmitglieder behandelt und geliebt werden. Umso trauriger ist es, wenn sie eines Tages gehen müssen. Zurück bleibt nicht nur eine Lücke, sondern auch der Wunsch, die Erinnerung an sie weiterleben zu lassen. 28.05.2025 Aus diesem Grund hat die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) die Gedenktafel für verstorbene Tiere geschaffen. Auf unserer virtuellen Gedenkstätte können Tierfreundinnen und Tierfreunde ein Bild ihres verstorbenen Li...


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