Stiftung für das Tier im Recht
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2025 02 25 TIR enttäuscht über Änderungen im Jagdgesetz und in der Jagdverordnung
...teinböcke und Biber getötet werden dürfen, bevor sie überhaupt einen nachweisbaren Schaden oder eine konkrete Gefährdung für Nutztiere, die Umwelt oder den Menschen darstellen, widerspricht dem im Schweizer Recht geltenden Verhältnismässigkeitsprinzip (Wahl des mildesten Mittels) und missachtet den in der Bundesverfassung sowie in der Schweizer Tierschutzgesetzgebung verankerten Tierwürdeschutz.Der Bundesrat hat es erneut versäumt, tragfähige und ausgewogene Lösungen für das Zusammenleben von Mensch und Wildtier zu schaffen. Stattdessen wird die Akzeptanz der Tiere und ihres natürlichen Verhal...
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2025 03 27 Luchs im Aargau erschossen – diese Strafe droht bei Wilderei
...leinen Populationen getötet werden. Um ein klares Zeichen gegen die Wilderei zu setzen, sind Ermittlungen und ein konsequenter Strafvollzug unerlässlich. Wer gegen das Jagdgesetz verstösst, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr rechnen. Sollte festgestellt werden, dass das Tier qualvoll getötet wurde, kann zusätzlich der Tatbestand der Tierquälerei erfüllt sein, der mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren sanktioniert werden kann. Weiterführende Informationen: Interview von Tele M1 mit TR-Juristin Christine Künzli
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2025 07 08 TIR-Helfertag auf dem Gnadenhof Luna in Schwendi
TIR-Helfertag auf dem Gnadenhof Luna in Schwendi Im Juni verbrachte die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) einen Tag auf dem Gnadenhof Luna im Weisstannental. Das Team unterstützte die Hofbesitzer Theresia und Geza tatkräftig bei verschiedenen Arbeiten rund um den Hof. 08.07.2025 Die TIR pflegt schon seit Längerem eine enge Verbindung zum Gnadenhof Luna. Auf Seite 3 des TIR-Geschäftsberichts 2024 ist ein Foto von Geschäftsführer Gieri Bolliger mit der blinden Kuh Erna zu sehen. Anlässlich dieses Fotoshootings entstand auch die Idee, einen freiwilligen Helfertag zu organisieren – die Begeiste...
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2025 07 21 TIR an europäischer Konferenz zur rechtlichen Vertretung von Tieren
TIR an europäischer Konferenz zur rechtlichen Vertretung von Tieren Fachpersonen aus Recht, Politik, Praxis und Zivilgesellschaft aus über 20 Staaten nahmen anfangs Juli in Hamburg an der Konferenz "Access to Justice for Animals in Europe: Towards an ‘Aarhus Convention’ for Animals?" teil, um vertiefte Diskussionen über den Zugang zu Recht für Tiere in Europa zu führen. Die von der Forschungsgruppe AJA (Access to Justice for Animals) organisierte Veranstaltung fand am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht statt. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) war mit e...
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2025 09 15 Tierschutzorganisationen sind alarmiert: Nationalrat darf Pelz-Gegenvorschlag nicht verwässern!
Tierschutzorganisationen sind alarmiert: Nationalrat darf Pelz-Gegenvorschlag nicht verwässern! Diesen Mittwoch berät der Nationalrat über den vom Bundesrat vorgelegten indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative "Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte". Der Bundesrat will ein Import- und Handelsverbot für tierquälerisch erzeugte Pelze ins Tierschutzgesetz aufnehmen – ein sehr wichtiger Schritt für den Tierschutz. 15.09.2025 Doch die vorberatende Kommission (WBK-N) beantragt eine entscheidende Abschwächung: Pelze, die "gemäss international anerkannten Zertifizierungssys...
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2025 11 07 Die FEI ändert die "Blood Rule" - TIR kritisiert diese Entscheidung
...Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG stellt das Misshandeln von Tieren als Tierquälerei unter Strafe. Als Misshandlung gilt jedes Verhalten, mit dem einem Tier Schmerzen, Leiden, Schäden oder Ängste von einer gewissen Erheblichkeit zugefügt werden. Die Bestimmung steht somit in engem Zusammenhang mit dem allgemeinen Grundsatz von Art. 4 Abs. 2 TSchG, der das ungerechtfertigte Zufügen entsprechender Belastungen – die aus strafrechtlicher Sicht alle als gleichwertig einzustufen sind – untersagt. Ein tatbestandsmässiges Verhalten liegt nicht nur bei physischen Einwirkungen, sondern auch beim Herbeiführen ...
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2025 12 02 Gravierende Tierschutzdefizite: Tierschutzorganisationen fordern Bundesrätin Baume-Schneider zum Handeln auf
...nahmt und 120 Hunde getötet worden sind, verdeutlichen erneut, dass der Tierschutz in der Schweiz teilweise gravierende Lücken aufweist. Bereits frühere Fälle in Studen BE, Boningen SO, Hefenhofen TG und Oftringen AG haben gezeigt, dass es sich nicht um Ausnahmen handelt. Besonders problematisch ist der verwaltungsrechtliche Vollzug, der für die Öffentlichkeit weitgehend intransparent bleibt. Personen und Institutionen, die Missstände melden, erhalten häufig keine Auskunft darüber, ob ihre Hinweise überprüft wurden oder ob Massnahmen eingeleitet wurden. Dies erschwert die Kontrolle des Vollzug...
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2025 12 08 Animal Hoarding: Wenn gut gemeint nicht gut genug ist
Animal Hoarding: Wenn gut gemeint nicht gut genug ist Der Fall Ramiswil, bei dem über 160 Tiere in einem stark verwahrlosten Zustand vorgefunden wurden, zeigt exemplarisch, wie schmal der Grat zwischen Tierliebe und Tierleid sein kann. Vieles deutet darauf hin, dass hier das Phänomen des Animal Hoardings – das zwanghafte Sammeln von Tieren – eine Rolle gespielt haben könnte. 08.12.2025 Beim Animal Hoarding nehmen Menschen immer mehr Tiere auf, überzeugt davon, ihnen zu helfen und dass es ihnen nirgends so gut geht wie bei ihnen. Doch die Realität sieht oft anders aus: Die Tiere sind krank oder...
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2025 12 17 Tierschutzorganisationen fordern: Keine Verwendung tierquälerisch erzeugter Antikörper in der Pharmaindustrie
...Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG). Weiter zeigt die Handhabung der Kaninchen, dass die Tiere in der betreffenden Haltung als Ware gesehen und behandelt werden und deren Eigenwert als empfindungsfähige Lebewesen vollends ungeachtet bleibt. So scheinen sich die Mitarbeitenden etwa über die Kaninchen lustig zu machen und diese zum blossen Mittel für menschliche Zwecke zu degradieren. Der in den Filmaufnahmen gezeigte Umgang mit den Tieren stellt somit klar eine strafrechtlich zu verfolgende Missachtung der Tierwürde dar.Die TIR hat nach dem Bekanntwerden der Filmaufnahmen einen Brief an die ...
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2026 01 26 TIR erklärt, warum auf Daunen verzichtet werden sollte
TIR erklärt, warum auf Daunen verzichtet werden sollte Ob Jacken, Bettwaren oder Schlafsäcke: Daunenprodukte sind gerade in den Wintermonaten vielerorts noch immer gefragt. Oftmals in Vergessenheit gerät dabei, dass die Herstellung entsprechender Artikel mit grossem Tierleid verbunden und gemäss schweizerischem Recht verboten ist. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) empfiehlt deshalb, gänzlich auf Daunen zu verzichten. 26.01.2026 Daunen sind die feinen Unterfedern von Enten und Gänsen, die die Tiere vor Feuchtigkeit und Kälte schützen. Sie sind leicht und besitzen eine hohe Elastizität, w...