Stiftung für das Tier im Recht

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  • Darf ich kranke oder verwaiste Wildtiere zu Hause pflegen?

    Darf ich kranke oder verwaiste Wildtiere zu Hause pflegen? Darf ich kranke oder verwaiste Wildtiere zu Hause pflegen? Für die Beantwortung dieser Frage ist wiederum entscheidend, welches Tier betroffen ist. Findet man beispielsweise einen verletzten Igel, so handelt es sich dabei um eine in der Schweiz gemäss der Natur- und Heimatschutzgesetzgebung geschützte Tierart. Solche Tiere dürfen weder gejagt oder gefangen, noch privat gehalten werden. Wenn Sie einen verletzten Igel finden, sollte somit zur Abklärung des weiteren Vorgehens die nächste Igelstation benachrichtigt werden. Auch Tiere, die ...


  • Ist für das private Halten von Wildtieren eine Ausbildung erforderlich?

    Was versteht das Gesetz unter Wildtieren? Ist für das private Halten von Wildtieren eine Ausbildung erforderlich? Die Tierschutzverordnung (TSchv) zählt die Wildtiere auf, für deren private Haltung zusätzlich zur Haltegenehmigung ein Sachkundenachweis erbracht werden muss (Art. 85 Abs. 3 Tierschutzverordnung, TSchV). Neben Frettchen, Insektenfressern, Spitzhörnchen etc. sind auch bewilligungspflichtige Nagetiere, Reptilien und Vögel auf der entsprechenden Liste zu finden. Der Bewilligungsinhaber muss die Tiere selbst betreuen. Für viele Wildtiere, deren Haltung als sehr anspruchsvoll eingestuf...


  • Worauf ist bei der Haltung von Fischen zu achten?

    Worauf ist bei der Haltung von Fischen zu achten? Worauf ist bei der Haltung von Fischen zu achten? Aquarien findet man heute nicht nur in privaten Wohnzimmern, sondern zunehmend auch an öffentlichen Orten wie Restaurants, Kleiderboutiquen, Coiffeursalons, Wartezimmern und dergleichen. Rund sieben Millionen dieser Tiere leben in Schweizer Privathaushalten. Die artgerechte Zierfischhaltung ist jedoch überaus anspruchsvoll und erfordert viel Tier- und Fachwissen. Fische werden hinsichtlich ihrer kognitiven Leistungen, ihrer Empfindungsfähigkeit und ihrer Bedürfnisse überdies regelmässig u...


  • Wie ist die Haltung von Reptilien und Amphibien geregelt?

    Wie ist die Haltung von Reptilien und Amphibien geregelt? Wie ist die Haltung von Reptilien und Amphibien geregelt? Die private Haltung von Reptilien und Amphibien – Schildkröten, Echsen, Geckos, Leguane, Schlangen, Frösche etc. – wird immer beliebter. Bei vielen von ihnen handelt es sich um solche Wildtiere, deren Haltung eine Bewilligung des kantonalen Veterinärdienstes, eine spezielle Ausbildung und teilweise sogar ein unabhängiges Gutachten erfordert. Weitere Informationen zur Bewilligungspflicht finden Sie hier. Weitere Ausführungen zu den Ausbildungspflichten sind hier abrufbar.Auch bei ...


  • Weshalb ist der Handel mit exotischen Wildtieren problematisch?

    Weshalb ist der Handel mit exotischen Wildtieren problematisch? Weshalb ist der Handel mit exotischen Wildtieren problematisch? Mit der steigenden Nachfrage nach exotischen Heimtieren ist auch der Handel mit ihnen in den vergangenen Jahren angewachsen. Problematisch ist, dass diese Tiere in ihren Ursprungsländern meist aus der freien Natur entnommen werden. Sowohl der Fang als auch der Transport in die westlichen Nationen erfolgen häufig unter tierschutzwidrigen Bedingungen.Viele auf dem internationalen Markt gehandelte Tierarten sind 
in ihrem Bestehen gefährdet oder sogar akut vom Aussterben...


  • Gelten Insekten rechtlich als Tiere oder als Sachen?

    Gelten Insekten rechtlich als Tiere oder als Sachen? Um ihrer Eigenart Rechnung zu tragen, wurden sämtliche Tierarten, also auch Wirbellose wie die Insekten, zivilrechtlich dem bisherigen Objektstatus als "Sachen" enthoben. Ebenso sind sämtliche Tierarten gemäss schweizerischer Bundesverfassung in ihrer Würde geschützt. Allerdings wurde Tieren kein eigentlicher Status zugewiesen. Sie sind weder Mensch noch Sache, allerdings finden die Sachbestimmungen auch auf Tiere Anwendung, soweit keine besonderen Regelungen für Tiere getroffen wurden. Persönliche Rechtsauskunft Hat Ihnen die Antwort ni...


  • 2014_04_10 Hundetötung in Rumänien – TIR schickt offenen Brief an Bundesrat

    Hundetötung in Rumänien – TIR schickt offenen Brief an Bundesrat Unter der Leitung der Tierpartei Schweiz (TPS) hat die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) gemeinsam mit 57 anderen Tierschutzorganisationen einen offenen Brief an den Bundesrat verfasst, in dem die prekäre Situation der Strassenhunde in Rumänien anprangert wird. Die Tierschutzorganisationen fordern den Bundesrat auf, zur Massentötung von Streunerhunden in Rumänien kritisch Stellung zu beziehen, um so auf politischem Weg das seit letztem Herbst geltende Gesetz, wonach Strassenhunde in Rumänien eingefangen und nach 14 Tagen getöt...


  • 2009_04_29 TIR fordert Schweizer Importverbot für tierquälerisch hergestellte Pelzprodukte

    TIR fordert Schweizer Importverbot für tierquälerisch hergestellte Pelzprodukte Ein generelles nationales Einfuhrverbot für Pelzprodukte von tierquälerisch gehaltenen, gefangenen oder getöteten Tieren ist aus Tierschutzgründen dringend geboten. Dass ein solches Verbot auch mit den internationalen Verpflichtungen der Schweiz – insbesondere mit den Regeln der WTO – vereinbar ist, zeigt ein Rechtsgutachten der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) auf. Auf der Grundlage des Gutachtens reicht Nationalrätin Pascale Bruderer (SP/AG) diese Woche eine Parlamentarische Initiative zu einem allgemeinen S...


  • 2006_07_07 Im überhitzten Auto verendete Hunde – künftig (eventual-)vorsätzliche Tierquälerei!

    ...altungsbestimmungen i.S.v. Art. 29 Ziff. 1 Abs. 1 lit. a des Tierschutzgesetzes (TSchG) betrachtet. Da Hunde in den entsprechenden Fällen aber nicht generell in Fahrzeugen "gehalten" werden, ist die Anwendung von Art. 29 TSchG hier nicht korrekt. Vielmehr handelt es sich um eine starke Vernachlässigung, also um eine klare Tierquälerei nach Art. 27 Abs. 1 lit. a TSchG. Entgegen der sowohl von Gerichten und Untersu­chungsbehörden als auch von einigen Tierschutzorganisationen und in der Presse immer wieder geäusserten Meinung ist die Handlung aber nicht als fahrlässig, sondern als eventualvorsätz...


  • 2005_02_21 Verzögerte Behandlung des TSchG in der nationalrätlichen Kommission

    Verzögerte Behandlung des TSchG in der nationalrätlichen Kommission Die Stiftung für das Tier im Recht begrüsst die durch die intensive Debatte in der nationalrätlichen Kommission (WBK) verursachte Verzögerung bei der Revision des Tierschutzgesetzes. 21.02.2005 Die Kommission für Weiterbildung, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrats hat am 18. Februar 2005 verlauten lassen, dass die Plenumsberatung zur Revision des eidgenössischen Tierschutzgesetzes nicht wie vorgesehen in der Frühlings-, sondern erst in der Sommersession 2005 stattfinden kann. Grund für die Verzögerung bildet eine Vielzahl...


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