Stiftung für das Tier im Recht
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2011_05_16 Schweiz importiert jährlich 10'000 Tonnen Schweinefleisch aus nicht artgerechter Haltung. TIR unterstützt Petition von KAGfreiland
...schutzrechtswidrig. So beispielsweise werden männliche Ferkel in diesen Staaten standardmässig ohne Betäubung kastriert. 16.05.2011 Viele Grossverteiler geben in ihren Richtlinien Bekenntnisse zu Ethik und Respekt vor Tieren ab oder halten gar fest, keine Produkte ins Sortiment aufzunehmen, die auf tierquälerische Weise gewonnen wurden. Wie ein in Zusammenarbeit mit KAGfreiland entstandener TV-Bericht von 10vor10 zeigt, bieten sie ihren Kunden dennoch ausländisches Fleisch von Schweinen an, die unter Bedingungen gehalten werden, die in der Schweiz klare Verstösse gegen das Tierschutzrecht dars...
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2010_07_20 TIR-Intervention zeigt Erfolg: Keine Hundemodeschauen mehr an der Animalia
... oder Kälte hinaus. So wurden die Hunde etwa in Harley Davidson-Lederjacken, Jeanshosen, Pullover mit Pelz- oder Federkragen, Hemdchen und Hütchen, Hochzeitskleider etc. gesteckt. Mit solchen Verkleidungen werden die Tiere nicht nur vermenschlicht, sondern auch noch lächerlich gemacht, was unserer Meinung nach eine Missachtung der Tierwürde und somit einen Verstoss gegen das Tierschutzrecht darstellt. Solche Bekleidungen haben mit Funktionalität nichts zu tun, sondern dienen einzig und allein menschlichem Vergnügen. Aufgrund der Körpersprache (schütteln, um sich der Kleider und Hüte zu ...
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Kann der Vermieter dem Mieter das Halten von Tieren verbieten?
...für alle Tierarten. So kann die Haltung von Kleintieren wie Zierfischen, Stubenvögeln, Schildkröten und Goldhamstern vom Vermieter nicht generell untersagt werden, solange sich die Zahl der Tiere im normalen Rahmen bewegt. Verbietet der Vermieter sogar unbedenkliche Kleintiere in der Wohnung, muss sich der Mieter also nicht an dieses Verbot halten. Dies würde allzu stark gegen dessen Persönlichkeitsrechte verstossen, zu denen auch die Entfaltung des eigenen Lebensstils in seinen eigenen vier Wänden gehört. Doch auch hier gibt es Ausnahmen: Ratten, Reptilien oder Spinnen können untersagt werd...
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Wie viel "Tierlärm" ist erlaubt und was kann gegen übermässigen Tierlärm unternommen werden?
...ht schlafen können, so kann dieser als übermässig angesehen werden. Für die Beurteilung des Begriffs der Übermässigkeit bzw. der Zumutbarkeit einer Immission müssen aber stets die konkreten Umstände des Einzelfalls betrachtet werden. Zudem ist nicht entscheidend, ob der Tierlärm für eine individuelle Person zu viel ist, sondern, wie die Situation von einem Durchschnittsmenschen beurteilt werden würde. Bedeutung kommt zudem dem sogenannten Ortsgebrauch und der Frage zu, ob die betreffenden Tiere beispielsweise in städtischen oder ländlichen Verhältnissen gehalten werden. So kann auf dem Land er...
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Wie viel Tierlärm muss ein Nachbar ertragen?
...en gehalten werden. So kann auf dem Land erlaubt sein, was in einem urbanen Wohnquartier bereits als übermässig gilt, beispielsweise das morgendliche Krähen eines Hahns. Weil das ortsübliche Mass je nach Kanton und Gemeinde verschieden ist, können ähnliche Fälle je nach Gegend durchaus unterschiedlich beurteilt werden. Häufig sind die Wohngebiete auch in sogenannte Empfindlichkeitszonen eingeteilt. In den Kantonen Aargau, Bern und St. Gallen beispielsweise haben die Gerichte entschieden, dass in Wohnzonen die Haltung von drei erwachsenen Hunden pro Haushalt gerade noch zonenkonform ist....
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Appenzell Innerrhoden
...tung Hunde müssen so gehalten werden, dass sie Menschen und Tiere nicht gefährden oder belästigen sowie fremdes Eigentum nicht beschädigen (Art. 5 Hundegesetz/AI). Hundehaltende sind verpflichtet, für ihre Hunde eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen (Art. 17 Abs. 2 Hundegesetz/AI). Zudem sind sie verpflichtet, den Kot ihrer Hunde von öffentlichen und fremden privaten Grundstücken fachgerecht zu beseitigen (Art. 7 Hundegesetz/AI).Wer einen Hund von mehr als drei Monaten hält, hat eine Hundesteuer von mindestens 50 und höchstens 500 Franken pro Jahr zu bezahlen (Art. 15 Abs. 1 Hundege...
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Sport
...dem Menschen aktiv, so namentlich beim Reit- oder Schlittenhundesport, sie können aber auch alleine agieren (beispielsweise Brieftauben, Hunderennen etc.) oder als Instrument dienen (so etwa beim Polosport). Allen Varianten gemeinsam ist, dass die sportlichen Ziele jeweils vom Menschen vorgegeben sind. Je nach Sportart wird von den verwendeten Tieren Geschwindigkeit, Ausdauer, Geschicklichkeit, Flexibilität und Koordination verlangt. Weder wirtschaftliche Interessen noch persönlicher Ehrgeiz des Tierhalters rechtfertigen eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens oder eine Verletzung der Würd...
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Tierhalter (haftpflichtrechtlich)
...ber nicht zwingend so sein. Entscheidend ist, wer zum jeweiligen Zeitpunkt die tatsächliche Herrschaft über das Tier hat. Rechtliche Erfassung Eine nur kurzfristige Unterbrechung der tatsächlichen Gewalt über das Tier lässt die Haltereigenschaft nicht untergehen. Der Eigentümer eines entlaufenen Tieres bleibt ebenso Tierhalter wie jener, der das Tier für ein paar wenige Stunden in die Obhut eines Nachbarn übergibt. Der Nachbar, der das Tier nicht regelmässig betreut, gilt dabei ebenso nur als Hilfsperson wie unter Aufsicht des Eigentümers stehende und an seine Weisungen gebundene Drittperson...
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Wildtierschutz
...iere immer kleiner. So müssen beispielweise Regenwälder Palmplantagen für die Produktion von Palmöl weichen. Mit der Verknappung der Lebensräume einhergehend entstehen auch vermehrt Konflikte zwischen Wildtieren und Menschen, vor allem in ländlichen Gebieten. Parallel dazu wächst die Nachfrage nach und somit der Markt für Wildtiere und Wildtierprodukte. So floriert das Geschäft mit exotischen Tieren für den Heimtiermarkt, aber auch Teile von Wildtieren und aus ihnen hergestellte Erzeugnisse – wie beispielsweise Reptilienleder, Tiger- und Löwenknochen, Elfenbein oder Schuppentier-Schuppen – sin...
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2015_10_06 Tierpartei Schweiz (TPS) und Tierschutzorganisationen fordern mit einer Petition ein Pelz-Importverbot
...ung statt Klarheit: So kann etwa «Rudelhaltung» fälschlicherweise als artgerechte Haltungsform verstanden werden, obschon eine grausame Käfighaltung dahintersteckt, die für die Tiere mit erheblichen physischen und psychischen Schäden verbunden ist. Hinzu kommt, dass auch das Verkaufspersonal oft mangelhaft geschult ist und die Kundschaft bezüglich Pelz ungenügend oder gar falsch informiert. Über die konkrete Tötungsmethode sagt die Deklaration nichts aus. Dies, obschon in Asien das Erschlagen die Standardmethode ist. Beim anschliessenden Häuten der Tiere sind diese nicht selten noch am Leb...