English
Stiftung für das Tier im RechtRechtsaukünftewww.tierschutz.org - Das Tierschutzportal rund um Tiere, Tierschutz und Tierschutzrecht
Stiftung für das Tier im Recht
  
Artikel per E-mail versenden

An (E-mail) :
Von (E-mail) :
Ihr Name :

Mitteilung :

 
 

Hunde-Recht

 

Kanton Appenzell Innerrhoden

 
20.02.2014
 
1. Geltendes Hunderecht

2. Allgemeine Vorschriften zur Hundehaltung

  • Hunde müssen so gehalten werden, dass sie Menschen und Tiere nicht gefährden (Art. 5 Hundegesetz/AI).
  • Hundehalter und Hundehalterinnen sind verpflichtet, für ihre Hunde eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen (Art. 17 Abs. 2 Hundegesetz/AI).
  • Hundehalter und Hundehalterinnen sind verpflichtet, den Kot ihrer Hunde von öffentlichen und fremden privaten Grundstücken fachgerecht zu beseitigen (Art. 7 Hundegesetz/AI).
  • Wer einen Hund von mehr als drei Monaten hält, hat eine Hundesteuer von mindestens 50 und höchstens 500 Franken pro Jahr zu bezahlen (Art. 15 Abs. 1 Hundegesetz/AI). Die Beträge sind für die Haltung von einem zweiten oder weiteren Hunden höher (Art. 1 Abs. 2 Hundeverordnung/AI). Für gewerbsmässige Hundezuchten sowie für Tierheime kann vom Bezirksrat eine pauschaule Hundesteuer von 600 Franken pro Jahr festgelegt werden (Art. 1 Abs. 3 Hundeverordnung/AI).
  • Eine generelle Leinenpflicht gilt auf Pausenplätzen, in Schulhausanlagen sowie auf Schul- und Sportplätze. Weitere Zonen, in denen Leinenzwang oder gar ein Betretungsverbot gilt, können vom jeweiligen Bezirk vorgesehen werden (Art. 6 Hundegesetz/AI).
  • Während der Alpzeit sind Hunde an der Leine zu führen (ausgenommen die Hunde der Bewirtschafter) (Art. 5 Alpverordnung/AI).
  • Hunde, die unberechtigt dem Wild nachstellen, dürfen vom Wildhüter und von den von diesem beauftragten Personen erlegt werden (Art. 41 Jagdverordnung/AI). 

3. Massnahmen bezüglich "gefährliche Hunde" im geltenden Recht

  • Der Kanton Appenzell Innerrhoden hat in seine Hundegesetzgebung keine Rasseliste aufgenommen.
  • Ganz allgemein gilt aber, dass Hunde  so gehalten werden müssen, dass sie Menschen und Tiere nicht gefährden. Bösartige Hunde sind zur Vermeidung einer Gefährdung oder Belästigung sowie einer Beschädigung fremden Eigentums in einem sicheren Gehege zu halten, an der Leine zu führen oder mit einem Maulkorb zu versehen (Art. 5 Hundegesetz/AI).
  • Für Hunde, bei denen unter anderem Bösartigkeit oder ausserordentliche Gefährlichkeit festgestellt wird, ein schwerwiegender Verdacht einer Bedrohung besteht oder der Hundehalter seinen Pflichten nicht nachkommt, steht dem jeweiligen Bezirk ein nicht abschliessender Massnahmenkatalog zur Verfügung. Vorgesehen sind Weisungen über die Erziehung, Pflege oder Unterbringung, ein ständiger Leinen- oder Maulkorbzwang, ein Wesenstest, die Beaufsichtigung, der Besuch eines Hundehalter- oder Erziehungskurses oder sogar ein Hundehalteverbot oder die Hundebeseitigung (Art. 10 Hundegesetz/AI).

4. Geplante Gesetzesänderungen

  • Zur Zeit sind keine Gesetzesänderungen geplant.

Die Stiftung für das Tier im Recht ist bemüht, die Entwicklungen zum kantonalen Hunderecht fortlaufend zu dokumentieren. Aufgrund der aussergewöhnlich vielen politischen Vorstösse und der in einigen Kantonen beinahe täglich ändernden Sachlage zum Thema kann für absolute Aktualität und Vollständigkeit der Angaben jedoch keine Gewähr übernommen werden
 
 

TIR Kreditkarten
TIR Kreditkarten

Aktuelle Kampagne

Spenden Sie jetzt!

Gedenkfonds

TIR-Film: Tier im Recht bewegt

Hunde-Recht

Tierschutzrechtslexikon

Praxisratgeber

TIR auf Facebook

Shop

Unterstützen Sie die TIR mit buy'n'help

Schnupperpraktikum

TSchG 1.9.2008 TSchV 1.9.2008
  Empfehlen Sie uns!
  Bitte aktivieren Sie JavaScript, um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können.

 
An (E-mail):
Von (E-mail):
Text:
    



 
 
› Nach oben › Drucken › Impressum › Bookmarken bei del.icio.us Google Mister Wong Yahoo MyWeb ...
Aktuelle Kampagne