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Stiftung für das Tier im Recht
  
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Stiftung für das Tier im Recht (TIR)

 
 

 
Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR; Fondation pour l’animal en droit, Foundation for the Animal in the law) wurde am 21. Dezember 1995 errichtet und am 29. März 1996 unter der Nummer CH-035.7.000.389-7 in das Handelsregister Bern-Mittelland eingetragen. Sie untersteht dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) als ihrer Aufsichtsbehörde. Das Dotationskapital von CHF 50'000 wurde von Elisabeth Vogt in Basel (verstorben am 6. Juli 2003), Alice M. Weinmann in Maur und Wolfgang Schindler in München gestiftet.

Die TIR hat ihren Sitz bei ihrem Präsidenten Christian Flückiger, Fürsprecher und Notar, an der Spitalgasse 9 in 3001 Bern. Die Geschäftsstelle befindet sich an der Wildbachstrasse 46 in 8008 Zürich.

Mit der TIR soll fortgesetzt werden, was ihre Gründer schon Mitte der 80-er Jahre mit der Organisation "Vereinigung Tierschutz ist Rechtspflicht" beabsichtigt hatten: Die rechtliche Besserstellung der Tiere. Diese sind naturgemäss nicht in der Lage, ihre Interessen selbst zu vertreten. Sie sind daher auf gut in­formierte Menschen angewiesen, die dies für sie tun. Das Hauptziel der TIR liegt in der kontinuierlichen Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung in Recht, Ethik und Gesell­schaft.

Hierfür schafft die TIR immer wieder neue Instrumente, um allen Interessierten das Wis­sen über rich­tige Tierhaltung, ethische Grundsätze im Umgang mit dem Tier etc., vor allem aber auch über den Inhalt und die Anwendung der tierrelevanten Gesetzesbestimmungen näher zu bringen. Die TIR verfasst juristische Kommentare, Gutachten und Stellungnahmen zum Tierschutzgesetz und anderen tierrelevanten Rechtsbereichen, um damit solide Grundlagen für Gesetzesänderungen zu bieten. 2003 wurde in die­ser Ab­sicht das – mittlerweile vergriffene – Buch "Das Tier im Recht – 99 Facetten der Mensch-Tier-Beziehung von A bis Z" publiziert, das gemäss NZZ als Standardwerk zum Thema Tierschutz gilt. Ein Jahr später folgte die "TIER-CD-ROM", die in der breiten Öffentlichkeit ebenfalls auf ein sehr grosses posi­tives Echo stiess.

Seit Ende der 80-er Jahre engagierten sich die Stiftungsgründer dafür, dass Tiere auch in der Schweiz juristisch nicht mehr als Sache eingestuft werden. Seit April 2003 bildet das Tier im schweizerischen Recht eine eigene Rechtskategorie zwischen Sache und Mensch. Bei der damaligen Gesetzesrevision hat sich das Parlament wesentlich auf Vorschläge gestützt, die von der TIR formuliert worden waren.

Die Stiftung hat sich auch stets vehement dafür eingesetzt, dass Tiere anwaltschaftlich vertreten werden. Im Jahr 1991 wurde im Kanton Zürich eine solche weltweit einzigartige Amtsstelle eines "Rechtsanwalts für Tierschutz in Strafsachen" (sog. Tieranwalt) geschaffen. Die Arbeit des Tieranwalts wird von der TIR rechtswissenschaftlich begleitet. Im November 2007 wurde der damalige Geschäftsleiter der TIR, Dr. Antoine F. Goetschel, vom Zürcher Regierungsrat zum neuen Tieranwalt berufen. Die Geschäftsleitung der TIR hat auf diesen Zeitpunkt hin Dr. Gieri Bolliger übernommen.

In den Jahren 1989 bis 1992 hat der ehemalige Geschäftsleiter der TIR mit grossem persönlichem Engagement auch dazu beigetragen, dass die "Würde der Kreatur" in der Schweizerischen Bundesverfassung geschützt wird. Seither tragen die TIR-Verantwortlichen mit Vorträgen und Aufsätzen dazu bei, den Begriff zu klären und Antworten darauf zu finden, wie Gesetze zum Tier ausgestaltet sein müssen, um den verfassungsmässig geforderten Schutz der Würde von der Kreatur in der Praxis zu gewährleisten. Auch im neuen eidgenössischen Tierschutzgesetz, das im Laufe des Jahres 2008 in Kraft treten wird, wird die Tierwürde ausdrücklich unter Schutz gestellt sein.

Das eigentliche Herzstück der TIR und die Grundlage für praktisch alle ihre Tätigkeiten und Pro­jek­te bildet ihre öffentliche Bibliothek zum Tier in Recht, Ethik und Gesellschaft mit mittlerweile rund 12'000 Werken, die als die im deutschen Sprachraum wohl zur umfassendste Literatursammlung zu diesem Thema gilt. Zusammen mit dem angegliederten Me­dienarchiv mit rund 170 Themendossiers liefert die TIR-Bibliothek einen unvergleichli­chen Fundus an Information rund um das Tier. Die TIR-Verantwortlichen betreuen auch wissenschaftliche Arbeiten und unterstützen Doktorandinnen und Medienschaffende sowie alle anderen Interessierten mit Informationen und Hinweisen rund um das Tier im Recht.

Daneben hat die TIR eine elektroni­sche Datenbank mit sämtlichen dem Bun­desamt für Veterinärwesen gemeldeten Schweizer Tier­schutz-Straffällen geschaffen, in die bereits weit über 5000 anonymisierte und systematisierte Entscheide ein­g­elesen wurden und deren gesamtes Fall­material im Internet kostenlos zur Verfügung steht.

Im Oktober 2005 wurde im Internet neben der Stiftungswebsite www.tierimrecht.org ausserdem die umfassende Website www.tierschutz.org  lanciert, die sich an alle Interessierten richtet, denen das Tier ein Anliegen ist oder die beruflich oder privat mit Tieren zu tun haben.
Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld der TIR ist die Hilfestellung für Personen, die auf juristische Informationen für die Lösung konkreter Alltagsprobleme mit Tieren angewiesen sind. In den letzten Jahren hat die TIR daher Hunderten von Ratsuchenden unentgeltliche telefonische und schriftliche Auskünfte in tierrelevanten Rechtsfragen erteilt. Da sich viele Problembereiche regelmässig wiederholen, werden die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen seit Anfang 2007 auf den beiden TIR-Websites rund um die Uhr auch in elektronischer Form angeboten ("Rechtsauskünfte").
Mit all diesen Dienstleistungen stellt die TIR allen Interessierten rund um die Uhr eine enorme Fülle von Tier­schutz-Fachwis­sen kostenlos zur Verfügung. In den letzten Jahren hat sich die TIR daher auch als Kompetenzzentrum zu Fragen rund um das Tier in Recht, Ethik und Gesellschaft etabliert.

Die Projekte und Ideen gehen der TIR nicht aus. Derzeit ver­folgt die Stiftung verschie­dene Projekte, die die Mensch-Tier-Beziehung in Recht, Ethik und Gesellschaft verbessern sollen, so etwa die verbesserte Aus- und Weiterbildung von Tierschutz-Vollzugsorganen, den weiteren Ausbau der Bibliothek, die Kommentierung des neuen eidgenössischen Tierschutzgesetzes und vieles mehr. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie hier.



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Wegbeschreibung
zur TIR (Wildbachstrasse 46, 8008 Zürich)


·    PER TRAM (STRASSENBAHN)

Vom Zürcher Hauptbahnhof:
An der Tramstation "Bahnhofquai" (in der Verlängerung des Kopf-Endes des Bahnhofs) nehmen Sie das Tram 4 in Richtung "Bahnhof Tiefenbrunnen" bis zur Station "Fröhlichstrasse" (11. Station ab Hauptbahnhof, ca. 13 Minuten). Dann überqueren Sie die Tramschienen am hinteren Ende des Trams, gehen zu Fuss zurück (stadteinwärts) und biegen nach ca. 50 Metern rechts in die Kieselgasse ein. Die Stiftung für das Tier im Recht befindet sich nach weiteren ca. 100 Metern im Haus an der Ecke Kieselgasse 12 / Wildbachstrasse 46.


Vom Bahnhof Tiefenbrunnen:
Tram 4 oder 2 in Richtung "Bellevue" bis Station "Fröhlichstrasse" (2. Station). Dann gehen Sie zu Fuss ca. 50 Meter in Fahrtrichtung und biegen rechts in die Kieselgasse (quer zur Seefeldstrasse) ein. Die Stiftung für das Tier im Recht befindet sich nach weiteren ca. 100 Metern im Haus an der Ecke Kieselgasse 12 / Wildbachstrasse 46.


Vom Bahnhof Stadelhofen:
Tram 4 oder 2 in Richtung "Tiefenbrunnen" bis Station "Fröhlichstrasse". Dann gehen Sie zu Fuss ca. 50 Meter zurück und biegen rechts in die Kieselgasse (quer zur Seefeldstrasse) ein. Die Stiftung für das Tier im Recht befindet sich nach weiteren ca. 100 Metern im Haus an der Ecke Kieselgasse 12 / Wildbachstrasse 46.
 


·    PER AUTO

Vom Bellevue:
Bellerivestrasse stadtauswärts in Richtung "Rapperswil" bis nach dem China-Garten zur Rechten; beim Wegweiser "Parkhaus Seefeld" links die Hornbachstrasse bergwärts einbiegen, dann rechts in die Seefeldstrasse und links in die Münchhaldenstrasse bergwärts einbiegen. Kurz danach wieder stadteinwärts (links) in die Wildbachstrasse einbiegen und bis zur Kreuzung Wildbachstrasse/Kieselgasse fahren. Die Nr. 46 befindet sich gleich an der Ecke. Parkplätze finden sich an der Wildbach- und der Münchhaldenstrasse.


Vom Bahnhof Tiefenbrunnen:
Die Bellerivestrasse verlassen und gleich nach dem Bahnhof Tiefenbrunnen rechts in die Seefeldstrasse einbiegen, dann rechts in die Münchhaldenstrasse einbiegen und links in die Wildbachstrasse abbiegen bis zur Kreuzung Wildbachstrasse/Kieselgasse fahren. Die Nr. 46 befindet sich gleich an der Ecke. Parkplätze finden sich an der Wildbach- und der Münchhaldenstrasse.


 
Weitere Informationen:
» Vorstellungsbroschüre der Stiftung für das Tier im Recht (PDF)
» HR-Auszug des Handelsregisteramts Bern-Mittelland vom 6.12.2007
» Wegbeschreibung (PDF)
 
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