Mit dem Ausdruck „Kampfhund“ werden heute meist Rassen wie American Pitbull Terrier, Rottweiler oder Dobermann in Verbindung gebracht, die sich durch ihre vermeintliche leichte Reizbarkeit und ihr übersteigertes Aggressionsverhalten auszeichnen. Alle Tiere dieser Rassen pauschal als aggressiv abzustempeln, ist aber nicht korrekt. Jeder Hund kann nämlich, unabhängig von seiner Rasse, bei der Begegnung mit Menschen oder Artgenossen feindselig reagieren und ungehemmt zubeissen. Für sein späteres Verhalten ausschlaggebend sind vor allem die Erfahrungen, die ein Welpe in den ersten Lebensmonaten macht; die Rasse hat hierauf erst in zweiter Linie einen Einfluss.