Ende August 2007 ist im renommierten Harald
Fischer Verlag (Erlangen) der Sammelband "Tierrechte – Eine
interdisziplinäre Herausforderung" erschienen. Die Stiftung für das Tier
im Recht freut sich, einen ausführlichen Aufsatz zum Verhältnis zwischen
Tierschutzrecht und Tierethik an das Werk beigesteuert zu haben.
Im Frühjahr 2006 stiess die von der Interdisziplinären
Arbeitsgemeinschaft Tierethik (IAT) Heidelberg organisierte Vortragsreihe
"Tierrechte" auf grosses Interesse. Um die einzelnen Referate einem
noch grösseren Publikum zugänglich zu machen, entschied sich die IAT, diese in
einem Sammelband zu veröffentlichen. Das Buch mit dem Titel "Tierrechte –
Eine interdisziplinäre Herausforderung" beleuchtet die Thematik aus
verschiedenen Perspektiven und ist wie die ihm zugrunde liegende Vortragsreihe
in die vier Hauptbereiche "Die Natur von Menschen und Tieren",
"Philosophie", "Politik, Recht und Gesellschaft" sowie
"Religion und Kultur" gegliedert.
Neben so angesehenen Tierschutz- und
Tierrechtspersönlichkeiten wie Tom Regan, Carl Cohen oder Eugen Drewermann sind
auch Antoine F. Goetschel und Gieri
Bolliger mit einem rund 20seitigen Aufsatz zum Thema "Tierethik und
Tierschutzrecht – Plädoyer für eine Freundschaft" im Autorenteam
vertreten. Weitere prominente Autorinnen und Autoren der insgesamt 16 Beiträge sind
etwa Hanna Rheinz, Hanno Würbel, Jörg Luy, Eisenhardt von Loeper oder Helmut F.
Kaplan. Der Aufsatz der Stiftung für das Tier im Recht fokussiert auf die
Schnittstellen zwischen juristischen und ethischen Fragestellungen. Unter
Bezugnahme auf die Rechtslage in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird
dabei die Notwendigkeit eines griffigen Tierschutzrechts und dessen
konsequenten praktischen Umsetzung als wirksames Mittel zur Durchsetzung des
ethischen Tierschutzes aufgezeigt.
Die Stiftung für das Tier im Recht freut sich
über die Realisierung des bedeutsamen Sammelbands über eine Thematik, die
tatsächlich eine interdisziplinäre Herausforderung darstellt, darüber hinaus
aber eines gesamtgesellschaftlichen Diskurses bedarf. Möge dem Buch eine
möglichst grosse Verbreitung beschieden sein.
Ausführliche Informationen über den Sammelband,
AutorInnen und Bezugsquellen finden sich unter http://buch.ag-tierethik.de/. |